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Umbauarbeiten am Grundschulzentrum gehen zügig voran

Gebäudehülle wird schon wieder geschlossen

Bad Driburg (WB). Es geht zügig voran auf der Baustelle am neuen Bad Driburger Grundschulzentrum: Bereits in der kommenden Woche – so hofft Hochbauamtsleiter Wolfgang Tewes – soll das Gebäude der Gemeinschaftsgrundschule wieder ein geschlossenes sein. Gestern ist ein Teil der Fenster eingebaut worden.

Jürgen Köster

Bastian Meyer (links) und Johann Friesen verarbeiten die Dämmung. Foto: Jürgen Köster

300 Quadratmeter werden im Bestand umgebaut, 470 Quadratmeter neu errichtet, wie Baudezernent Martin Kölczer erklärte. 800.000 Euro investiert die Stadt Bad Driburg in die Baumaßnahmen, die vor dem Hintergrund des Verschmelzens beider Grundschule notwendig werden.

Kölczer: »Dafür müssen wir die baulichen Voraussetzungen schaffen. Die Zeiten der klassischen Flurschule sind vorbei. Es gibt immer weniger Klassenverbände und -räume.« Vielmehr müssten unter anderem zunehmend Multifunktionsräume geschaffen werden. »Für das Vorhaben nutzen wir Mittel aus dem Programm ›Gute Schule 2020‹«, ergänzte Kämmerer Franz-Josef Koch.

Er freut sich darüber, dass ein Teil der vorhandenen Fenster weiter verwendet werden kann, weil das Kosten senkt. Einen großen Teil davon machen die Aufwendungen für die neue Mensa aus. Sie soll die Möglichkeit bieten, etwa 300 Kinder zu verpflegen.

Mensa kann 300 Kinder verpflegen

Etwa 145 Plätze sollen in der Mensa entstehen, die in dem Gebäude untergebracht wird, in dem auch die Klassen der Schuleingangsphase ihren Platz haben werden. »Das bedeutet kurze Wege für die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen und damit auch ein wenig eine behütete Umgebung«, stellte der Baudezernent fest.

Die Umbauarbeiten müssen auch während des laufenden Schulbetriebes erfolgen. »Die lärmlastigen Arbeiten haben wir in den Osterferien erledigt«, berichtete Wolfgang Tewes. Der Neubau erfolge in Holzrahmenbauweise. Hier seien örtliche Unternehmen wie etwa die Firma Auge aus Dringenberg eingebunden worden.

Die Mensa werde in der unteren Gebäudeetage eingerichtet. Die Ebene darüber solle behindertengerecht über eine Rampe vom Außenbereich erschlossen werden. »Wir haben erst einmal ohne einen Aufzug geplant. Sollte dieser dennoch benötigt werden, wird er eingebaut«, teilte Kölczer mit.

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