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Haushaltsplanentwurf 2023 ist in Stadtratssitzung vorgestellt worden

Trotz 5,2-Millionen-Defizit: Finanzlage in Bad Driburg stellt sich besser dar als befürchtet

Bad Driburg

„Mit dem Jahresabschluss 2021 und - voraussichtlich auch mit dem Jahresabschluss 2022 - stellen wir fest, dass die städtische Finanzlage sich derzeit viel besser darstellt, als im Zuge des Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen Auswirkungen zu erwarten war“: Mit diesen Worten hat Bürgermeister Burkhard Deppe die Ratsmitglieder und Gäste in seiner Rede zum Haushaltsplanentwurf 2023 auf der Stadtratssitzung begrüßt. Aber: Der Plan für 2023 weist ein Defizit aus, das durch den Griff in die Allgemeine Rücklage ausgeglichen werden soll.

Von Reinhold Budde

Die Driburg Therme, die mittlerweile von den Stadtwerken betrieben wird, erhält einen geminderten Zuschuss von 400.000 Euro.  Foto: Frank Spiegel

Die ordentlichen Aufwendungen 2023 erhöhen sich laut Stadt gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Millionen auf  52,4 Millionen Euro. Den Aufwendungen stehen Gesamterträge von 47,2 Millionen Euro gegenüber. Für den Ergebnisplan ergibt sich danach ein planerischer Fehlbetrag von etwa 5,2 Millionen Euro. „Dieser Betrag ist planerisch, da die Ausgleichsrücklage aufgebraucht ist, der Allgemeinen Rücklage zu entnehmen“, so Kämmerer Franz-Josef Koch.

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