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Dorfladen in Herste ist vorerst gescheitert – Hoffnung auf „kleinere Lösung“

„Wir geben noch nicht auf“

Bad Driburg-Herste (WB/RB). Die Idee war gut. Wie bereits in Dringenberg erfolgreich praktiziert, sollte auch in Herste ein Dorfladen, getragen von einem großen Teil der Bevölkerung, entstehen. Die Versorgung der Herster durch einen Laden vor Ort ist allerdings gescheitert – zumindest vorerst.

In Sichtweite der Kirche sollte in Herste ein Dorfladen im ehemaligen Markant-Markt entstehen. Foto: Ralf Brakemeier

„Ich bin traurig, dass es nicht funktioniert hat“, sagt Ortsvorsteher Antonius Oeynhausen, der sich stark für die Schaffung des Dorfladens eingesetzt hat, im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. Nur 70 Herster waren bereit, sich mit einer Summe genossenschaftlich an „ihrem“ Laden zu beteiligen. Zu wenige, um die Idee umsetzen zu können.

Zu wenig Herster wollten in die Genossenschaft

„Die Banken, den Schlachter, die Post, die Schule und auch den kleinen Lebensmittelmarkt, all das hat Herste in den vergangenen Jahren verloren“, bedauert Oeynhausen. Damit fehlten dem Ort Attraktivität und Treffpunkte für die Bewohner. Ein Dorfladen hätte aber nur Sinn ergeben, wenn die Bürger ihn als „ihren“ Laden verstanden hätten.

Verkaufsstelle für regionale Produkte

Noch hat der Ortsvorsteher seine Hoffnung nicht aufgegeben: „Die Idee ist noch nicht ganz beerdigt.“ Weiterhin hält er eine abgespeckte Lösung, vielleicht eine Verkaufsstelle für regionale Produkte in Herste für möglich. Voraussetzung für Antonius Oeynhausen: „Der Rückhalt muss da sein“. Hoffnung gibt ihm die Erfolgsgeschichte der „Herster Stuben“. Auch die Dorfkneipe wird in Eigenregie von den Herstern betrieben und werde sehr gut angenommen.

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