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Kai Zimmermann und Thomas Menzel haben neuartiges Tiny House entwickelt und kommen damit am Markt gut an

28 Quadratmeter, die es in sich haben

Beverungen

Leben auf wenig Raum. Wenig um sich herum. Die Frage: Was will ich und was brauche ich wirklich? Die Freiheit, weiterzuziehen. Dieser Ansatz steckt hinter der Idee des Tiny Houses, auf deutsch: winziges Haus.

Alexandra Rüther

Die gemütliche Essecke im Erker muss nicht abgebaut werden, der Tisch ist zugleich Schrank. Foto:

Auch Tischlermeister Thomas Menzel, selbstständiger Ladenbauer aus Derental, ist schon seit Jahren angetan von dieser Idee. Jetzt hat er sie in die Tat umgesetzt – zusammen mit Architekt Kai Zimmermann, ebenfalls aus Derental, und ganz nach seinen eigenen Vorstellungen. „Es gibt viele Anbieter. Aber nicht hier und nicht mit diesem Konzept“, so sein Argument. Natürlich spielt auch Corona eine Rolle dabei, dass das Tiny House made in Beverungen gerade jetzt marktreif geworden ist. „Der Gedanke schlummerte schon lange in mir. Und das vergangene Jahr bot dann auch die Zeit, das Haus zu entwickeln und technisch zu durchdenken“, erklärt Thomas Menzel, der sonst Bäckereien, Bistros und Cafés einrichtet und zwölf Mitarbeiter beschäftigt. Er holte Architekt Kai Zimmermann mit ins Boot, denn sein Haus sollte schlüsselfertig und baugenehmigungsfähig sein und sich von anderen absetzen: heller, moderner, geräumiger – das war der Ansatz.

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