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Barrierefreie Gestaltung des Bahnsteigs und der Zuwegung

Bahnhof Wehrden wird Ende des Jahres saniert

Wehrden

Der Bahnhof in Wehrden wird von Ende 2021 an saniert. Das Bundesverkehrsministerium fördert die Baumaßnahmen mit einem Betrag von 300.000 Euro. Das hat Bundestagsabgeordneter Christian Haase (CDU) jetzt mitgeteilt.

Marius Thöne

Der Bahnsteig am Haltepunkt Wehrden wird barrierefrei gestaltet. Baubeginn soll Ende des Jahres sein. Foto: Marius Thöne

Demnach soll mit dem Geld der barrierefreie Umbau des Haltepunktes an der Strecke Ottbergen-Göttingen erledigt werden. Dazu zählt neben der Zuwegung zum Bahnhof auch der Bahnsteig, der so angehoben werden soll, dass Reisende ohne Stufe in den Zug einsteigen können.

1000-Bahnhöfe-Programm

Mit dem 1000-Bahnhöfe-Programm, aus dem auch das Geld für Wehrden stammt, investieren das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und die Deutsche Bahn in den kommenden Jahren mehr als fünf Milliarden Euro in die Bahnhofsinfrastruktur. „Ich freue mich über den Startschuss des Programms und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Beverungen und dem Landtagsabgeordneten Matthias Goeken“, sagt Christian Haase, der für die Sanierung des Bahnhofs in Wehrden stark gemacht hat.

Wichtig für den Tourismus

Das Projekt soll dabei mit anderen Fördermitteln kombiniert werden. „Der Bahnhof Wehrden ist ein wichtiger Baustein im örtlichen ÖPNV-Konzept. Vom Umbau wird auch der Tourismus profitieren“, so Günter Weskamp (CDU), der Wehrdener Bezirksverwaltungsstellenleiter. Die Beverunger Christdemokraten hatten sich bereits vor zwei Jahren über die „unhaltbaren Zustände“ im Bahnhaltepunkt beschwert. Er liege seit Jahren in einem Dornröschenschlaf. Vor allem die Situation der Zuwegung, fehlende Parkplätze für Autos und der nicht-barrierefreie Bahnsteig waren den Kommunalpolitikern ein Dorn im Auge.

Empfangsgebäude abgerissen

Bis 1984 war Wehrden Kreuzungsbahnhof zwischen Sollingbahn und der seinerzeit stillgelegten Bahnstrecke Holzminden–Scherfede. Das inzwischen abgerissene Empfangsgebäude befand sich in Insellage zwischen den Gleisen.

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