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Rat der Stadt lehnt SPD-Antrag auf Abschaffung von Verbrennen pflanzlicher Abfälle ab

Brenntage in Beverungen haben Bestand

Beverungen

Die SPD in Beverungen hätte gerne die sogenannten Brenntage abgeschafft, konnte sich mit ihrem Antrag in der Ratssitzung am Donnerstagabend aber nicht durchsetzen.

Von Alexandra Rüther

Das Verbrennen von Gartenabfällen ist nicht immer erlaubt. Foto: Marc Tirl

Im Stadtgebiet dürfen in der Zeit vom 1. Oktober bis 30. April jeweils am ersten und zweiten Samstag eines Monats pflanzliche Abfälle unter bestimmten Bedingungen verbrannt werden. Diese Bedingungen sind in einem Merkblatt der Stadtverwaltung zusammengefasst. Demnach darf nur Baum-, Strauch- und Heckenschnitt ab einer Menge von zwei Kubikmetern verbrannt werden. Die Feuer müssen einen Abstand von 100 Metern von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen haben und mindestens einen Tag zuvor beim Ordnungsamt der Stadt angemeldet werden. Allerdings, so argumentiert die SPD, dürften diese Feuer ja nur im Ausnahmefall genehmigt werden, denn, so heißt es in Paragraf 6 Kreislaufwirtschaftsgesetz, hat die Verwertung von Abfall Vorrang vor seiner Beseitigung. Und weiter: „Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist daher grundsätzlich verboten. Pflanzliche Abfälle sind zum Beispiel Baum- und Heckenschnitt, Laub und Gras.“

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