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Motorradlärm: CDU-Abgeordneter fordert mehr Kontrollen

Christian Haase gegen Fahrverbote

Beverungen/Berlin (WB/as). Durch eine Initiative des Bundesrats soll der Motorradlärm vor allem an Wochenenden reduziert werden. Mit seiner Forderung nach neuen Lärmschutzregeln und Fahrverboten für Motorräder hat der Bundesrat viel Widerstand unter Bikern hervorgerufen.

Symbolbild. Foto: dpa

Auch im von Motorradverkehr besonders betroffenen Kreis Höxter sorgen die lauten Maschinen für Gesprächsstoff. Auf der einen Seite ist das Weserbergland bestens geeignet für ausgedehnte Rundfahrten, auf der anderen Seite fühlen sich viele Anwohner von dem Lärm belästigt.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase aus Beverungen (Kreis Höxter) versteht beide Seiten. „Viele Biker fürchten jetzt natürlich, dass sie ihr Hobby in Zukunft nicht mehr ausleben können und mit den schwarzen Schafen der Szene, die ihre Maschinen aufmotzen, in einen Topf geworfen werden. Da sage ich ganz klar: Das darf nicht geschehen“, erklärt Haase in Stellungnahme.

Aber auch den Ärger der Anwohnerinnen müsse ernst genommen werden, denn die Entwicklung zu „immer lauteren Maschinen und Schlupflöchern bei den Auflagen müssen wir stoppen“.

Haase sieht auch den Bund in der Pflicht, der für die Zulassung von Motorrädern verantwortlich ist, und hatte dazu Kontakt zur Bundesanstalt für Straßenwesen, die im Bereich der Geräuschemission und Lärmmessung forscht.

Haase schlägt vor, dass die Bundesländer versuchen, durch Verkehrskontrollen manipulierte Maschinen aus dem Verkehr zu ziehen. Fahrverbote hält er für keine geeignete Maßnahme: „Das verlagert die Problematik nur auf andere Strecken. Motorradfahren muss in Deutschland und in unserer Region möglich sein.“

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