Option des Bezirksschützenfestes in Beverungen unter Vorbehalt noch offen – Entscheidung je nach Pandemielage

Das Hoffen auf ein Fest

Beverungen

Das Beverunger Schützenfest, das traditionell alle zwei Jahre am zweiten Juliwochenende gefeiert wird und in diesem Jahr mit dem Bezirksschützenfest verbunden wäre, ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht realisierbar. Ausfallen lassen will der Schützenverein Beverungen das Fest aber nicht.

Alexandra Rüther

Noch optimistisch (von links): Major Dr. Norbert Richter, Oberzahlmeister Andreas Rochell, das Majestäten-Paar Sonja Haase und Ralf Göllner, Leutnant Christian Haase und Oberst Georg Dressler. Foto: Alexandra Rüther

„Der ursprüngliche Termin wird ausgesetzt“, betont Oberst Georg Dressler. Bedeutet: Der Verein hat mehrere Optionen in der Hinterhand und will je nach Pandemielage entscheiden. Eine kleine Version des Schützenfestes hat es bereits zum 400-jährigen Bestehen vor wenigen Jahren rund um die Stadthalle gegeben.

„Ein Aussetzen des traditionellen Schützenfestes ist nicht gleichgestellt mit der Absage einer Festlichkeit, welche auch in einem gesonderten rahmen stattfinden kann“, beschreibt es Oberst Dressler. „Als lebendiger Teil der lokalen Identität des Schützenwesens wollen wir uns der einzigen Beständigkeit – dem Wandel – anpassungsfähig zeigen.“ Somit sei unter Vorbehalt auch die Option des Bezirksschützenfestes noch gegeben. Sobald es die Pandemielage zulasse, werde der Verein eine Offiziersversammlung einberufen, auf der dann die weitere Vorgehensweise beraten und im Abgleich mit dem Festwirt, Schaustellern, Dienstleistern sowie den entsprechenden Musikkapellen beschlossen werde.

Auch das traditionelle Königsschießen, das in Beverungen stets am Fest-Montag ausgerichtet wird, wird dann ein Thema sein. „Ob wir darauf verzichten oder nicht, auch das steht noch nicht fest“, so Dressler. Für den Fall der Fälle haben die aktuellen Majestäten Ralf Göllner und Sonja Haase bereits zugesagt, ihre Regentschaft zu verlängern. Voraussichtlich Ende Juni will der Verein die Lage neu bewerten und Entscheidungen treffen. „Bis dahin ist alles Spekulation.“

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