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Nusec-Geschäftsführer Fernando Norpoth reagiert auf Kritik an Transportstudie und stellt Innovationen vor

„Für uns zählen die Fakten“

Beverungen

„Die Frage war, ob die Wege im Umkreis von Würgassen geeignet sind. Und die Antwort ist: Ja, sie sind geeignet.“ Das sagt Fernando Norpoth und reagiert damit auf die Kritik am Transportgutachten, das seine Firma, die Nusec GmbH aus Beverungen, im Auftrag der BGZ, die in Würgassen ein zentrales Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktiven Abfall bauen will, erarbeitet hat.

Von Alexandra Rüther

Nusec-Geschäftsführer Fernando Norpoth an einem Modell, das ein Reaktorgebäude im Abbau zeigt. In der Hand hält er einen endlagerfähigen Container, wie er auch Foto: Alexandra Rüther

Studien und Analysen gehören zum täglich Brot der Nusec, die 1986 gegründet wurde, seit 2012 in Beverungen ansässig ist und deren Kerngeschäft im Rückbau kerntechnischer Anlagen besteht. „Angefangen hat alles 1982 mit der Otto Hahn“, erzählt Fernando Norpoth und meint das Forschungsschiff, das als weltweit drittes Schiff von einem Kernreaktor angetrieben, 1964 vom Stapel lief und 1979 stillgelegt wurde. „Das Ingenieurbüro Kröger und Frese“ war damals am Rückbau des atomaren Teils des Schiffes beteiligt“, berichtet Norpoth. Als Containerschiff mit Dieselantrieb war es noch jahrelang auf See. Eine Studie zur Stilllegung des Blocks A des Kernkraftwerks Gundremmingen folgte 1984, bevor aus dem Ingenieurbüro 1986 die Nusec GmbH mit Firmensitz in Buxtehude wurde.

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