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Viel Einsatz beim Berufsfeuerwehrtag

Jugendfeuerwehr Herstelle achtmal im Einsatz

Beverungen-Herstelle

Insgesamt acht fiktive Einsätze hatte die Jugendfeuerwehr Herstelle während eines zwölfstündigen Übungstages abzuarbeiten. Der Berufsfeuerwehrtag fand dazu noch vor der pandemiebedingten Aussetzung des Übungsdienstes im vergangenen Jahr statt.

Acht fiktive Einsätze musste die Jugendfeuerwehr Herstelle beim Berufsfeuerwehrtag bewältigen. Das Spektrum ging von Tierrettung bis Feuerbekämpfung. Foto: Privat

Nachdem man sich an einem Samstagmorgen gemeinsam zum Frühstück traf, erfolgte wie „bei den großen“ die Einteilung der Jugendlichen auf zwei Einsatzfahrzeuge. Bereits während der ersten Ausbildungseinheit wurden beide Löschfahrzeuge zu den ersten „Einsätzen“ gerufen. So musste eine verunreinigte Straße gesäubert und ein Tier von einem Baum gerettet werden. Auch die nächste Ausbildungseinheit musste frühzeitig unterbrochen werden. Bei einem vermeintlichen Feuer in einer Tischlerei galt es zwei Personen zu retten und ein Feuer zu bekämpfen.

Erste Hilfe geleistet

Zum Mittagessen kam dann die verdiente Pause. Im Anschluss daran bekamen die Kinder und Jugendlichen Unterstützung durch das DRK Hofgeismar. Ein Rettungswagen mit Besatzung stand für die nächste Ausbildungseinheit „Erste Hilfe“ bereit. Hierbei wurden wichtige lebensrettende Maßnahmen gemeinsame geübt. Allerdings wurden die beiden Kollegen schon bald zu einem Einsatz gerufen. Dieser stellte sich jedoch auch schnell als Übung heraus, bei der die Jugendlichen zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst zu Unterstützung gerufen wurden. Erfolgreich konnten gemeinsam mehrere Kinder aus einem zugewachsenen Gelände gerettet werden. Zur nächsten Übung musste eine eingeklemmte Person gemeinsam mit dem Rettungsdienst aus einer landwirtschaftlichen Maschine befreit werden. Auf dem Rückweg zum Gerätehaus galt es noch einen Mülleimer zu löschen. In der folgenden Bereitschaftszeit war dann viel Zeit für Spiel und Spaß.

Vermisste Personen gesucht

Vor dem Abendessen rückten die jungen „Einsatzkräfte“ noch einmal aus, um ein Brand an einem landwirtschaftlichen Anwesen zu bekämpfen. Nach dem Grillabend galt es dann noch eine Personensuche in der Hersteller Feldmark mit zwei vermissten Personen durchzuführen. Danach ging es dann in den wohlverdienten Feierabend. Bei allen Einsätzen handelte es sich um fiktive Übungen, die bereits im Vorfeld von dem Betreuerteam vorbereitet und organisiert worden waren. Hierbei stand der Spaß für die Jugendlichen neben der Heranführung an den Feuerwehralltag im Vordergrund.

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