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Bürgerinitiave startet Petition gegen geplantes Atommülllager im Schatten der Burg Herstelle

Karl der Große wäre weitergezogen

Beverungen

Vor der historischen Kulisse der Burg Herstelle hat der Arbeitskreis Würgassen der BI Lebenswertes Bördeland eine Petition gegen das in Würgassen geplante Zentrale Bereitstellungslager für Atommüll vorgestellt. „Hätte es ein solches Lager zu Zeiten Karls des Großen gegeben, so wäre er sicher weiter gezogen und hätte nicht ein Jahr hier gelebt“, sagte Burgherr Dr. Dr. Martin Hörning zur Begrüßung.

Von Alexandra Rüther

Auf der Burg Herstelle mit Blick auf das ehemalige Atomkraftwerk in Würgassen (von links): Hubertus Hartmann, Professor Dr. Dr. Martin Hörning, Edith Götz, Heinrich Wenisch und Oliver Ullrath. Foto: Alexandra Rüther

Gegen die Pläne der BGZ (Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung), an einem der infrastrukturell am schlechtsten angebundenen Standorte Deutschlands ein Bundeszwischenlager für den gesamten Atommüll Deutschlands mit komplexem Logistikbetrieb zu erreichten, existiert bereits eine Online-Petition mit rund 12.000 Unterschriften. „Die Petition hat grundsätzlich die richtige Zielrichtung, wurde aber bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt nach Bekanntwerden der Pläne initiiert“, erklärte Hubertus Hartmann. „Zumal von einer Frau aus Monheim, die hier keiner kennt“, ergänzte Edith Götz. Inzwischen habe aber die BI viele darüber hinausgehende Erkenntnisse zusammengetragen, die eine inhaltliche Aktualisierung erforderlich machten.

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