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Seniorennetz organisiert vierten Tag der Gerationen und lockt viele Besucher jeden Alters an die Weser

Markt der Möglichkeiten

Beverungen (WB/fm). Andere Lebenswelten kennenlernen, Informationen sammeln, Spaß haben. Bereits zum vierten Mal haben viele Gäste die Gelegenheit dazu genutzt – beim »Tag der Generationen« in der Beverunger Stadthalle und auf den Weserwiesen.

Karl Josef Günther von dem Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderte mit Kindern und Helfern im Hintergrund. Foto:

Angefangen habe man 2012 und seitdem wurde alle zwei Jahre mit den Netzpartnern das Familienfest auf die Beine gestellt. »Es ist ganz hervorragend, wie die Netzarbeit funktioniert und die Stärken eines jeden gefördert werden«, sagte Franz-Ludwig Blömker, Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros über die Organisation der Veranstaltung. Er hob außerdem hervor, dass solche Feste ein »wesentlicher Beitrag zur Demokratie« seien.

Altes Handwerk und Sehenswertes für alle Generationen

Auch in diesem Jahr gab es viel Sehenswertes für alle Generationen. Etwa 40 verschiedene Stände boten in der Stadthalle ein breites Angebot an Informationen und Experimentiermöglichkeiten. So staunten die Kinder, als sie zum ersten mal in ihrem Leben ein Spinnrad sahen. Zwei Frauen vom Verein Brücke Moct demonstrierten das alte Handwerk und ließen die Kinder auch selber probieren. »Das hier ist keine Seniorenmesse«, betonte der Vorsitzende des Beverunger Seniorennetzes Dr. Hans-Henning Kubusch. Obwohl das Beratungsangebot rund um das Thema Pflege groß war, gab es auch Stände zur Kinderbetreuung, Kunst und anderen Bereichen. Die großen Highlights für die Kinder waren unter anderem die Hüpfburg und der Ballon-Wettbewerb, der von der Selbsthilfe Körperbehinderter organisiert wurde. Bei dem Wettbewerb konnten die Kinder Heliumballons mit angebundenen Karten steigen lassen. Es bleibt spannend, wessen Ballon wohl am weitesten fliegt.

»Wir brauchen Mut und Offenheit für neue Ideen«

Die Festredner an dem Tag waren Christian Haase MdB und Bürgermeister Hubertus Grimm. Christian Haase hob in seiner Rede die Herausforderungen hervor, mit denen eine älter werdende Bevölkerung konfrontiert wird: »Dafür brauchen wir Mut und Offenheit für neue Ideen.« Einige dieser Ideen wurden den Anwesenden präsentiert und viele lobten dabei vor allem das umfassende Angebot. »Vom Kindergarten bis zum Altenheim ist alles da«, erklärte Melanie Spatz, die das Fest mit ihrer Familie besuchte. Selbst die Feuerwehr präsentierte passend zum Thema moderne und ältere Ausrüstung und war sowohl mit einem alten, als auch einem neuen Feuerwehrwagen vor Ort.

Neben den zahlreichen Ständen hatten die Besucher auch die Gelegenheit, ein interkulturelles Mittagessen und viele Köstlichkeiten aus den unterschiedlichsten Ländern zu probieren. Jeder Anwesende konnte es spüren und Pastor Karsten Lücking beschrieb es sehr treffend: »Es begegnen sich nicht nur Generationen, sondern auch Kulturen.«

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