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Verein „Atomfreies 3-Ländereck“ will Fördermitglieder anschreiben – neue Facebookseite

Neuer Vorstand soll gewählt werden

Würgassen (WB/thö). Der Verein „Atomfreies 3-Ländereck“ will bei einer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand wählen. Wann das sein wird, ist bislang offen. Fest steht aber, dass der bisherige Vorstand auch nach dem Rücktritt von Vereinschef Dirk Wilhelm und Kassiererin Kathrin Meyer beschlussfähig ist.

Die Bürgerinitiative hat zuletzt auch in der Kreisstadt Höxter mit einem Infostand in der Fußgängerzone auf ihre Forderung hingewiesen. Nach dem Rücktritt von zwei Vorstandsmitglieder blickt die verbliebene Führungsriege nach vorn. Foto: Harald Iding

Darauf haben jetzt die verbliebenen Vorstandsmitglieder Thomas Fußgänger-May, Edith Götz, Hubertus Hartmann, Martin Hörning, Petra Sporbeck-Hörning und Heinrich Wenisch in einer gemeinsamen Erklärung hingewiesen.

Diskussionen und Gespräche nicht gerade hilfreich

„Wir arbeiten wie bisher an dem Ziel, das Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktiven Abfall in Würgassen zu verhindern“, heißt es darin. Die Diskussionen und Gespräche der vergangenen beiden Wochen, die „teils auch öffentlich ohne unser Mitwirken geführt wurden“, seien dabei allerdings nicht gerade hilfreich gewesen. Besonders in der Facebookgruppe seien Beiträge gepostet worden, die nicht mehr sachorientiert, sondern teils persönlich und personenzentriert gewesen seien.

„Da der amtierende Vorstand keine Administratorenrechte in der bisherigen Facebookgruppe und auch nicht auf der Facebook-Seite des Vereins hat, haben wir uns entschlossen, beide Seiten nicht mehr als Vereinsseiten zu führen“, heißt es in der Mitteilung. Es wird laut Vorstand in Zukunft nur noch die neue Vereinsseite geben, auf der Mitteilungen gepostet werden. Die bisherige Vereinsgruppe werde vom ehemaligen Vorsitzenden administriert und sei jetzt „eine private Gruppe, genauso wie bereits eine andere Gruppe auf Facebook, die sich gegen das Zwischenlager ausspricht“.

Allen Anträgen wird entsprochen

Der Vorstand wendet sich auch an alle, die einen Antrag auf Umwandlung der Fördermitgliedschaft in eine ordentliche Mitgliedschaft gestellt haben: „Allen Anträgen wird entsprochen. Wir hatten ohnehin vor, alle Fördermitglieder anzuschreiben und um Umwandlung in ordentliche Mitgliedschaft zu bitten. Wir werden das auch tun, sobald wir von den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern die Adresslisten des Vereins erhalten und diese mit den bislang eingegangenen Anträgen abgeglichen haben“, heißt es in der Erklärung. Erst, wenn alle restlichen Fördermitglieder angeschrieben worden seien und die Möglichkeit erhalten hätten, ihre Mitgliedschaft umzuwandeln, werde über alle Anträge gesammelt entschieden – und das rechtzeitig, um in der kommenden Mitgliederversammlung den Vorstand wählen zu können.

„Wir werden dann – breit basisdemokratisch aufgestellt – eine öffentliche Mitgliederversammlung einberufen und auf dieser einen neuen Vorstand wählen.“ Alle Informationen dazu würden auf der neuen Facebook-Seite veröffentlich. „Bitte meldet Euch an, wenn ihr informiert sein wollt. Und damit wir endlich wieder unsere Arbeitskraft auf das eigentliche Ziel statt auf Vereinsinterna und ausgeschiedene Vorstandsmitglieder richten können, bitten wir darum, auf öffentliche Diskussionen dieses Themas zu verzichten“, schreiben die Vorstandsmitglieder in ihrer Erklärung abschließend.

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