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Kölner Philharmoniker begeistern Publikum in der Stadthalle Beverungen

Neujahrskonzert wird Sommergala

Beverungen

Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt. Ursprünglich als ein Höhepunkt der vorhergegangenen Abo-Spielzeit sollte es im Januar 2021 ein opulentes Neujahrskonzert geben. Zum Glück haben zeitlose Melodien kein Verfallsdatum und sektlaunige Operettenklassiker passen in jede Jahreszeit.

Sopranistin Esther Hilsberg und die Kölner Symphoniker begeistern das Beverunger Publikum. Foto: Kulturgemeinschaft

So wurde das philharmonische Neujahrskonzert mit den Kölner Symphonikern jetzt nachgeholt und 200 Zuhörer ließen sich von den Melodien mitreißen.

Kölner KlüngelMit knapp 20 Instrumentalisten und sieben Gesangssolisten waren die eigentlich 50 Musiker starken Kölner Symphoniker angereist. So aufgestellt bot die Besetzung die besten Voraussetzungen für einen schwungvollen und abwechslungsreichen Konzertabend, dem das Ensemble auch vollständig gerecht wurde. Mit frenetischem Applaus und großer Begeisterung hat das Publikum in Beverungen die Symphoniker und die Kammeroper-Solisten gefeiert.

Kölner Klüngel

In Bezug auf die Rheinmetropole wird gern vom Kölner Klüngel gesprochen. So einen Klüngel gibt es auch zwischen dem 2011 gegründeten Symphonikern und der vier Jahre zuvor gegründeten Kammeroper. Egal ob Oper, Operette oder Musical, wenn man es gut machen will, braucht man immer ein großes Musikensemble, während man mit im Verhältnis wenig Vokalisten auskommt. Da die Kammeroper über ein großes Gesangsensemble verfügt, lag es nahe, einfach ein zweites Orchester aufzubauen, um gleichzeitig mehrere Produktionen fahren zu können.

Statt von Chefdirigentin Inga Hilsberg wurden die Symphoniker vom Musikalischen Leiter Julian Wolf dirigiert. Er vor drei Jahren als Gastdirigent des Detmolder Kammerorchesters schon einmal in Beverungen. „Damals habe ich ein Familienkonzert geleitet, das mir wirklich viel Freude bereitet hat“, erzählt Julian Wolf. Auch damals war der musikalische Bogen weit gespannt. Zum Abschluss gab es dieses Mal den Radetzky Marsch, der bei keinem Neujahrskonzert fehlen darf, inklusive Mitklatschen ab dem ersten Takt. Am Schlagwerk präsentierte sich Orchesternachwuchs Luca Schaarmann (8), der natürlich sofort die Sympathien des Publikums auf seiner Seite hatte.

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