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Grünes Licht für private Endgeräte

Ratsarbeit wird papierlos

Beverungen

Der Beverunger Rat wird künftig papierlos arbeiten. Die Einführung der digitalen Ratsarbeit unter Verwendung des Ratsinformationsdienstes SD.Net und der dazugehörigen RICH-App ist fraktionsübergreifend beschlossen worden. Gehakt hatte es zuletzt an der Frage, ob dafür auch private Endgeräte genutzt werden dürfen.

Alexandra Rüther

Private Endgeräte dürfen genutzt werden. Foto: Rüther

Die Verwaltung hatte die Anschaffung auf Stadtkosten vorgeschlagen, um die Tablets konfigurieren und verwalten zu können. Dazu hatte auch der Datenschutzbeauftragte der Stadt geraten. Ein solches städtisches Gerät dürfte dann nicht privat genutzt werden.

Die CDU konnte sich aber mit ihrem Antrag, auch private Geräte nutzen zu können, durchgesetzt. Auch wenn FDP und Grüne „Bauschmerzen“ dabei hatten, stimmten sie zu. Die Datensicherheit bei der RICH-App werde von der Firma Sternberg garantiert, da komme es nicht auf die Versiertheit der Nutzer an, argumentierte Sebastian Rapp für die CDU. Und der Datenschutz unterliege den Ratsmitgliedern auch jetzt schon. „Wir sehen es als Ressourcenverschwendung an, Geräte anzuschaffen, die nur für eine einzige App genutzt werden“, so Rapp, der die Ersparnisse im Haushalt auf 10.000 Euro bezifferte.

Der Beschluss beinhaltet allerdings nicht, dass die Ratsmitglieder künftig ihre privaten Geräte nutzen müssen. Wer das nicht will, bekommt das Tablet von der Stadt.

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