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Stadt hat keinen Zugriff auf ehemaligen Kraftwerksstandort

Würgassen noch weit weg von Wasserstoffgewinnung

Beverungen-Würgassen

Die Idee einer Power-to-Gasanlage auf dem Standort des ehemaligen Kernkraftwerkes in Würgassen hat einen Dämpfer bekommen. Zwar biete der Standort einen leistungsstarken Stromnetzanschluss, das sei positiv. Die Standortschwächen überwogen allerdings in dem Vortrag von Stefan Freitag im Rat der Stadt Beverungen. Freitag ist Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie Service GmbH.

Alexandra Rüther

Neben dem ehemaligen KKW-Komplex in Würgassen gibt es noch ein großes Umspannwerk. Es ist 2020 saniert worden, um die zunehmende Stromeinspeisung aus regenerativen Anlagen aufzunehmen. Foto: Harald Iding

Auf Antrag der SPD-Fraktion im Rat hatte Bürgermeister Hubertus Grimm Stefan Freitag eingeladen. Weil die Stadt schon jetzt mehr Ökostrom produziert, als die Gemeinde selbst verbraucht, biete sich Beverungen als Standort einer Power-to-Gas-Anlage besonders an, um den überschüssigen Ökostrom über Elektrolyse in Wasserstoff umzuwandeln, hatte Fraktionssprecher Rolf-Dieter Crois in dem Antrag argumentiert.  Doch so „ideal“, wie von der Politik angenommen, ist Würgassen offenbar nicht.

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