1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Beverungen
  6. >
  7. Zwei mit unermüdlichem Optimismus

  8. >

Edith und Wolfgang Höttemann aus Amelunxen feiern Goldene Hochzeit

Zwei mit unermüdlichem Optimismus

Beverungen-Amelunxen

Den 7. Mai 1970 werden Edith und Wolfgang Höttemann nie vergessen, denn da sind sich sich in der damals noch bestehenden Gaststätte Lengerling in der Rosenstraße in Höxter zum ersten Mal begegnet. Mittlerweile gehen die beiden seit mehr als 50 Jahren gemeinsam durchs Leben.

Von Lea Hennecke

Edith und Wolfgang Höttemann aus Amelunxen feiern Goldene Hochzeit. Foto: Marc Höttemann

Wolfgang Höttemann kommt gebürtig aus Recklinghausen, wurde aber Ende der 1960er Jahre als Bundeswehrsoldat nach Höxter versetzt. Nachdem er im Mai 1970 Edith Höttemann, geborene Lichte, aus Amelunxen kennenlernt, verloben sich die zwei jungen Menschen noch im Dezember desselben Jahres. Zwei Jahre später folgt dann die Hochzeit im Juli 1972 in Amelunxen mit einer großen Feier zusammen mit zahlreichen Verwandten, Freunden und Bekannten im traditionsreichen Gasthaus Kirchhoff.

Mit viel „Muskelhypothek“

Zunächst wohnen die frisch Verheirateten noch im Haus der Eltern, aber mit der Geburt ihres ersten Sohnes Marc im Jahr 1974 wird das Haus langsam zu eng. „Mein Vater hat gemeinsam mit seinem Schwiegervater und viel „Muskelhypothek“ mit einem Anbau an das Haus für weiteren Wohnraum gesorgt“, weiß Sohn Marc Höttemann zu berichten. Exakt vier Jahre nach ihm erblickte sein Bruder Chris das Licht der Welt.

In den 1980er Jahren wurde als vierköpfige Familie Urlaub auf Mallorca, auf Kreta und in Südtirol gemacht. „Die Liebe meiner Eltern zu Spanien setzte sich in den 1990ern fort, dann stand unter anderem Barcelona auf dem Reiseplan“, erinnert sich Marc Höttemann. Ab den 2000ern verlagerte sich das Urlaubsinteresse in Richtung der deutschen See und dem Harz.

Edith Höttemann hat eine Ausbildung im Kaufhaus Freytag in Höxter abgeschlossen und später - ganz ortsverbunden - eine Quelle-Agentur in Amelunxen geführt. Wolfgang Höttemann hat eine Ausbildung als Elektriker mit anschließendem Meistertitel gemacht und seit Beginn der 1970er Jahre bis zu seinem Ruhestand im Kernkraftwerk in Würgassen gearbeitet.

Nie den Lebensmut verloren

Heute hat das Ehepaar Höttemann zwei Söhne, zwei Schwiegertöchter und vier Enkel, um die sie sich leidenschaftlich gerne kümmern. „Die Enkel lieben ihre Omi und ihren Opi“, sagt Marc Höttemann.

Im wohlverdienten Ruhestand engagiert sich Wolfgang Höttemann unter anderem in der evangelischen Kirche und in einer Rücken-Sportgruppe. Seine Frau Edith ist in der Frauenhilfe aktiv. Beide pflegen gerne ihre Hobbys Garten, Radfahren und Ausflüge in der Region. Die Eheleute eint außerdem, dass sie trotz einiger gesundheitlich schwerer Schicksalsschläge nie den Lebensmut und ihren unermüdlichen Optimismus verloren haben. Nun feiern sie Goldene Hochzeit und damit auch die Familie und das Leben.

Startseite
ANZEIGE