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50 bedeutsame Instrumente werden vom Erzbistum Paderborn benannt – Technik steht in Kirchen und Klöstern

Borgentreich und Marienmünster sind Teil der Orgelstraße

Borgentreich/Marienmünster

Das Erzbistum Paderborn benennt mit 50 bedeutsamen Orgeln in seinen Kirchen und Klöstern Stationen auf der „Deutschen Orgelstraße“, einem bundesweiten Kulturnetzwerk zur Förderung der Orgelkultur. Dazu gehören auch die Borgentreicher Barockorgel und die Orgel in der Abtei Marienmünster.

In der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Borgentreich steht die größte Barockorgel Westfalens. Aufgrund ihrer speziellen Bauweise ist sie die weltweit größte Springladenorgel und zählt somit zu den berühmtesten Denkmalorgeln Europas. Foto: Daniel Lüns

In der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Borgentreich steht die größte Barockorgel Westfalens. Aufgrund ihrer speziellen Bauweise ist sie die weltweit größte Springladenorgel und zählt somit zu den berühmtesten Denkmalorgeln Europas. Zwischen den Jahren 2005 bis 2011 war sie für 1,7 Millionen Euro aufwendig restauriert worden.

Dominik Susteck, Leiter des Fachbereichs Kirchenmusik im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, freut sich, dass 50 bedeutsame Orgeln aus Kirchen und Klöstern im Erzbistum vorgestellt werden. Foto: Maria Aßhauer/ Erzbistum Paderborn

„Die Orgel ist das Instrument mit dem längsten Atem der Welt. Orgeln bieten einen wunderbaren Klangraum. Wir sind stolz, dass wir allen Orgelinteressierten nun die bedeutendsten Orgeln des Erzbistums Paderborn als Stationen auf der deutschen Orgelstraße präsentieren können“, wird Dominik Susteck, Leiter des Fachbereichs Kirchenmusik im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, in einer Pressemitteilung zitiert.

Weitere Stationen

Zu den Stationen auf der Orgelstraße, die im Erzbistum liegen, gehören zum Beispiel Stopps in Borgen­treich, Detmold, Erwitte, Gütersloh, Hagen, Hamm, Menden, Marienmünster, Meschede, Minden, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schmallenberg, Verl und Werl. Weitere Hinweise zu den Orgeln sollen auf der Internetseite www.deutsche-orgelstrasse.de zu finden sein.

„Die Pfeifenorgel ist deutsches wie auch europäisches Kulturgut. Seit Jahrhunderten prägt die Orgel nicht nur als kulturelles, sondern auch als spirituelles Instrument die Landschaft Europas“, beschreibt Susteck, der im Erzbischöflichen Generalvikariat auch Koordinator der überpfarrlichen Arbeit der Dekanatskirchenmusiker ist.

Die „Deutsche Orgelstraße“

Die „Deutsche Orgelstraße“ soll als bundesweites Kulturnetzwerk zur Förderung der Orgelkultur Kulturschaffende, Künstler, Wissenschaftler, Handwerker und Kulturbegeisterte in Europa zusammenführen, erklärt das Erzbistum Paderborn in einer Pressemitteilung. Die Orgelstraße sei ein Projekt der „Waldkircher Orgelstiftung“.

Ihr Ausgangspunkt liege in der Orgelstadt Waldkirch in Baden-Württemberg, die seit dem Jahr 1799 über eine lebendige Orgelkultur verfüge. Die Orgelmusik und der Orgelbau sind mittlerweile Teil des immateriellen Kulturerbes der Unesco.

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