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Landarzt Dr. Hermann-Josef Mertens schafft Streuobstwiese

Apfelbäume für Neugeborene

Borgentreich (WB/auwi). Für jedes neugeborene Kind in Borgentreich-Borgholz ein neuer Apfelbaum – so hat es Dr. Hermann-Josef Mertens geplant und dafür hat ihm die Stadt ein Grundstück im Jordangrund neben dem Tennisplatz zur Verfügung gestellt. Die ersten Apfelbäume sind gepflanzt. Viele weitere sollen in den nächsten Jahren folgen.

Baumpflanzaktion im Jordangrund (von links): Ortsheimatpfleger Burkhard Gievers, Pamela Scruggs mit Jeremy, Jan Scruggs mit der kleinen Maso, Dr. Hermann-Josef Mertens, Rober Radzonath, Rudolf Dunkel, Michael Cors, Marina Cors mit Nora und Jan, Verena Hoppe mit Lea Maria, Stephan Hoppe mit Jonas und Ortsvorsteher Franz-Josef Wegener. Foto: August Wilhelms

Dort, auf einer etwa 1000 Quadratmeter großen Grünfläche mit der neuen Ortsbezeichnung »Uhlenburg«, hat der in Borgholz praktizierende Arzt gemeinsam mit Ortsheimatpfleger Burkhard Gievers und weiteren Helfern die ersten Obstbäume gepflanzt. Neben einem Grundstock von sieben Bäumen wurden drei weitere für die in diesem Jahr bereits geborenen Babys Lea Marie, Maso und Nora gepflanzt.

»Ich sehe das als eine Investition in die Zukunft.«

Die daneben eingeschlagenen Pfähle geben den jungen Bäumen in den ersten Jahren nicht nur Halt, an ihnen ist auch ein wetterfestes Schild mit dem Namen und dem Geburtsdatum des Kindes angebracht.

Anlässlich seines 60. Geburtstages im vergangenen Dezember hat sich der Landarzt vorgenommen, diese Streuobstwiese in Angriff zu nehmen. »Ich sehe das als eine Investition in die Zukunft, jedem Neugeborenen einen Baum zu spendieren«, sagt er.

Streuobstwiese ist für die Allgemeinheit

Getreu dem Motto »Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus« haben sich Hermann-Josef Mertens und seine Helfer diese Jahreszeit für die Veranstaltung ausgewählt. »Die Aktion ist mit dem Wunsch verbunden, dass die Bäume Frucht bringen und die Kinder auch«, erläutert Mertens sein Vorhaben. »Ich kaufe die Bäume und werde auch in Zukunft für die Pflege sorgen.«

Dabei ist er sich der Unterstützung der Borgholzer Helfer sicher. Die Streuobstwiese ist nach den Worten von Dr. Hermann-Josef Mertens für die Allgemeinheit – vor allem für die Neubürger – zugänglich und kann demnächst auch abgeerntet werden. Eingepflanzt werden hier in der Wiese ausschließlich verschiedene alte, heimische Apfelsorten.

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