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Rettungsschwimmer holen Jahreshauptversammlung in Natzungen nach

DLRG nimmt Training auf

Borgentreich (WB). Mit gesunder Distanz zwischen den Mitgliedern hat die DLRG Ortsgruppe Natzungen jetzt die Jahreshauptversammlung, die ursprünglich bereits im März stattfinden sollte, in der Gemeindehalle nachgeholt.

Der Bezirksleiter der DLRG Hochstift Paderborn, Achim Sandmann, sowie dessen Stellvertreter Karl-Heinz Dierkes (von links) haben Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Natzungen für ihre zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet (von rechts): Lea Götte, Emma Jürgens und Johannes Hartmann. Die Jahreshauptversammlung fand unter Einhaltung der Corona-Regeln in der Gemeindehalle statt. Die Rettungsschwimmer freuen sich, dass die Schwimmsaison im Hallenbad Borgentreich jetzt gestartet ist. Foto:

Da sich durch die Corona-Pandemie jede Menge verändert oder verschoben hatte, waren viele Themen abzuarbeiten.

In den Berichten der Fachbereiche Rettungsschwimmen/Schwimmen, Boot, Wasserrettung und Sanitätswesen wurden nicht nur über das aktuell laufende Jahr, sondern auch über 2019 Mitteilungen gemacht.

Ausbildung fortgesetzt

Trotz Corona hat sich auch im Jahr 2020 viel getan. Die Ortsgruppe hatte zwar mit der verfrühten Schließung des Hallenbades und dem Ende der Schwimmsaison zu kämpfen, doch wurden die Mitglieder der Ortsgruppe trotz aller Widrigkeiten für die verschiedensten Einsatzbereiche weitergebildet – wie etwa die Mitglieder des Jugend-Einsatz-Teams. Diese Kinder (ab zwölf Jahren) und Jugendlichen lernen alles, was sie einmal wissen müssen, um selbst Wasserretter, Katastrophenschutzhelfer oder Schwimmlehrer zu werden.

Vorstand arbeitet online weiter

„Bereits früh in der Pandemie hat die DLRG Natzungen Wege gesucht, um die Vorstandsarbeit nicht vollkommen zum Erliegen kommen zu lassen“, erklärte der Vorsitzende Christoph Dierkes. So wurden die Vorstandssitzungen ab März als Online-Veranstaltungen durchgeführt.

Durch den Sommer hindurch wurden weiterhin die Wasserrettungsdienste an Seen gestellt, immer unter Berücksichtigung der Corona-Vorschriften. Nur so konnte die Weiterbildung der Mitglieder über längere Zeit gesichert werden. Gleichzeitig wurde so auch die wichtigste Aufgabe der Rettungsschwimmer wahrgenommen: anderen Menschen Sicherheit in ihrer Freizeitgestaltung zu bieten.

Uta Häberle übernimmt die Kasse

Auch die Wahlen aus dem Frühjahr wurden nachgeholt. So wurden mehrere Posten neu besetzt. Kassiererin ist jetzt Uta Häberle. Sie übernahm das Amt von Christoph Temme, der 15 Jahre die Finanzen der Ortsgruppe geregelt hat.

Antonia Häberle übernimmt die stellvertretende Leitung des Fachbereichs Erste Hilfe/Sanitätswesen von Andreas Berlage.

Nils Götte ist zum Technischen Leiter Wasserrettungsdienst gewählt worden. Sein Vertreter ist Finn Lakiszus. Clarissa Brechtken und Katja Tewes hatten diese Ämter abgegeben.

Rahel Tewes ist zur Technischen Leiterin IuK-KatS bestimmt worden. Friderikke Jürgens ist ihre Stellvertreterin. Christoph Dierkes und Nils Götte wurden von diesen Aufgaben befreit.

Bau des Vereinsheims

Weitere wichtige Themen waren Änderungen in der Satzung (www.natzungen.dlrg.de), die Erstellung einer Instagram-Seite für die Ortsgruppe (natzungen_dlrg), aber auch der Stand des geplanten Vereinsheims für die DLRG. Der Bau soll schon bald beginnen, der Platz ist bereits abgesteckt.

Veränderungen im Jugendvorstand

Gleichzeitig fand an diesem Abend auch der Jugendtag statt. Die Aktiven mussten hier über die geplanten Veranstaltungen berichten, die ausfallen mussten. Änderungen im Vorstand gab es auch. Jonas Thanheiser führt die Jugendkasse. Lea Götte verstärkt den Jugendvorstand.

Ein wichtiger Teil der Jahreshauptversammlung entfiel an diesem Abend: das gemütliche Beisammensein samt Essen.

Training mit Hygienekonzept

Einen Lichtblick gibt es aber für die DLRG-Ausbildungsarbeit: Die lang erwartete Schwimmsaison im Hallenbad Borgentreich ist jetzt angelaufen. Geschäftsführer Markus Tewes betonte: „Ein über den Sommer ausgearbeitetes Hygienekonzept wird beim DLRG-Training genutzt, um Trainer und Kinder vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen.“

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