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Sanierung der Sporthalle Natzungen könnte sich um ein Jahr verzögern – Planunterlagen müssen nachgebessert werden

Förderung ist noch nicht bewilligungsreif

Borgentreich (WB/...

Die Bezirksregierung Detmold hat den Förderantrag der Orgelstadt Borgentreich zur Sanierung der Sporthalle Natzungen zunächst abgelehnt. Dieser sei aus Sicht der Bezirksregierung „auch aus technischer Sicht noch nicht bewilligungsreif“.

wn

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So heißt es in einer Sitzungsvorlage für den Borgentreicher Rat, der am Dienstag, 15. Dezember, ab 19 Uhr öffentlich in der Aula der Sekundarschule tagen wird.

Das „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ sei für Baumaßnahmen gedacht, die möglichst sofort umsetzbar seien, hatte Detmold seine ablehnende Haltung begründet. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, solle der Rat die Verwaltung damit beauftragen, die Planungsunterlagen für die Sanierung der Sporthalle Natzungen nachzubessern und zu aktualisieren, heißt es in der Beschlussvorlage für die Ratssitzung. Erforderlich seien dazu weitergehende Unterlagen, zum Beispiel eine aussagekräftige Baubeschreibung, eine prüffähige Kostenabrechnung oder ein Zeitplan.

Planer soll beauftragt werden

Sofern aus zeitlichen oder sonstigen Gründen eine Antragstellung für das Jahr 2021 bis zum 15. Januar nicht mehr erfolgen könne, müsse ein Antrag für 2022 spätestens bis zum 30. September 2021 bei der Bezirksregierung eingereicht werden. Über die Beauftragung eines Planers solle im nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung (ab 18 Uhr) beraten werden.

Die Sporthalle Natzungen weist einen erheblichen Instandhaltungsstau auf. Die dauerhafte Aufrechterhaltung dieser wichtigen Sporteinrichtung für den Ort und die Umgebung ist nicht mehr gesichert. Der alte Rat hatte in seiner Sitzung Anfang Oktober den Sanierungsbedarf der Sporthalle festgestellt und die Verwaltung beauftragt, einen entsprechenden Förderantrag bei der Bezirksregierung zu stellen.

Kosten in Höhe von etwa 610.000 Euro

Es wurde aufgrund einer Kostenberechnung für diese Baumaßnahme eine Gesamtsumme von etwa 610.000 Euro ermittelt. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich auf 10 Prozent für die Hochbaumaßnahme. Bei einer Förderung der Maßnahme würde der kommunale Eigenanteil entfallen.

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