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St.-Sebastian-Schützenbruderschaft: Verdiente Mitglieder werden geehrt

Hoher Bruderschaftsorden für Müller

Borgentreich (WB). Oberst Andreas Muhs hat beim Borgentreicher Schützenfest verdiente Schützen ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Bezirksvorstand verlieh er den Mitgliedern der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Orden und Ehrenkreuze.

August Wilhelms

Ehrungen und Auszeichnungen wurden verteilt (von links): Präses Pfarrer Werner Lütkefend, Sascha Bielefeld, Bezirksjungschützenmeister Christian Thunicke (Altenheerse), Hans-Josef Schumacher, Bezirksbundesmeister Matthias Gockeln (Helmern), Brudermeisterin Maria Müller, Bezirksschießmeister Jens Rengel, Sabrina Rengel, Schützenoberst Andreas Muhs, Andre Thamm und Pfarrer Kai-Uwe Schroeter. Foto: August Wilhelms

So wurde Sabrina Rengel mit dem Jugend-Verdienstorden in Silber des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften geehrt. Rengel gehört seit 15 Jahren den Fahnenschwenkern der Schützenbruderschaft an. In herausragender Weise hat sie an der Organisation des Diözesanjungschützentages 2017 in Borgentreich mitgewirkt. 2015 wurde Rengel mit dem Jugend-Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet.

Den Jugend-Verdienstorden in Bronze konnte der Jungschützenmeister Sascha Bielefeld von Bezirksjungschützenmeister Christian Thunicke entgegennehmen. Seine Leistungen in der Schießabteilung wurden 2011 mit der Erlangung der Würde des Jugendprinzen und des Bezirks-Jugendprinzen belohnt. 2017 hatte sich Bielefeld beim Diözesanjungschützentag verdient gemacht.

Jugend-Verdienstorden in Bronze

Ebenfalls mit dem Jugend-Verdienstorden in Bronze wurde Andre Thamm ausgezeichnet. Auch er bekleidet das Amt des Jungschützenmeisters in der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft und hatte am Diözesanjungschützentag 2017 mitgewirkt.

Bezirksschießmeister Jens Rengel konnte dem Vorsitzenden der Schießabteilung und Schießmeister, Hans-Josef Schumacher, das Ehrenkreuz des Sports in Bronze überreichen. Schumacher gehört der Bruderschaft seit 35 Jahren an und ist seit 1992 im Vorstand der Schießabteilung aktiv.

Dem Hofstaat gehörte Schumacher 1991 und 1998 an. Für sein Engagement wurde er 2000 mit dem Silbernen Verdienstkreuz und 2012 mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet.

Schützenchefin wird selbst geehrt

Da Schützenchefin und Jubelkönigin Maria Müller selbst geehrt wurde, hatte Oberst Andreas Muhs durch den Abend geführt. Muhs und Bezirksbundesmeister Matthias Gockeln verliehen ihr den Hohen Bruderschaftsorden für Frauen.

Hierzu wurde die diesjährige Silberkönigin unter Beifall von den beiden Geistlichen der evangelischen und katholischen Kirche, Pfarrer Kai-Uwe Schroeter und Pfarrer Werner Lütkefend, durch die Halle geleitet.

Maria Müller, die einer alten Borgentreicher Schützenfamilie entstammt und seit 41 Jahren der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft angehört, führte 1993 mit Paul Brand als Königspaar den Festzug an. 1979 und 1998 gehörten sie dem Hofstaat an, 2005 erhielt sie das Silberne Verdienstkreuz für Frauen verliehen.

»Heute gilt es, Schützen Dank zu sagen.«

Mit der Wahl zur Brudermeisterin im Jahre 2014 wurde Müller die erste und bisher einzige Frau an der Spitze einer Schützenbruderschaft im Diözesanverband Paderborn. Zuvor war sie Mitbegründerin der Frauenabteilung, deren Führung sie mehr als zehn Jahre inne hatte.

Mit Überzeugung, beharrlicher Durchsetzungskraft und weiblicher Intuition führe Müller die mitgliederstarke Borgentreicher Schützenbruderschaft, war der Laudatio von Matthias Gockeln zu entnehmen.

Die Schützenbruderschaft Borgentreich könne auf eine mehr als 500 Jahre lange Tradition zurückblicken, sagte Gockeln. »Heute gilt es, Schützen Dank zu sagen, die die Geschichte dieser Bruderschaft fortgeschrieben und sich seit vielen Jahren eingebracht haben«, sagte Gockeln.

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