1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Borgentreich
  6. >
  7. Borgentreicher Schützen ehren verdiente Mitglieder: Hoher Bruderschaftsorden für Rüdiger Kröhn

  8. >

Borgentreicher Schützen ehren verdiente Mitglieder

Hoher Bruderschaftsorden für Rüdiger Kröhn

Borgentreich

Das Königspaar Joseph und Beatrice Bartoldus und sein Hofstaat haben über Pfingsten beim Schützenfest in Borgentreich im Mittelpunkt gestanden. Beim Fest des Jahres konnten die Schützen aber auch verdiente Mitglieder ehren.

Bearbeitet von Ralf Benner

Die Borgentreicher Schützen haben verdiente Mitglieder geehrt (von links): Benjaimn Arendes, Wolfgang Zintl, Rüdiger Kröhn, Jens Weber und Rudolf Ernst Foto: St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Borgentreich

Am Schützenfestsamstag konnten verdiente Mitglieder mit den Orden des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) ausgezeichnet werden. Die Ehrungen wurden vom stellvertretenden Bezirksbundesmeister Günther Rehrmann und Bezirksgeschäftsführer Herbert Müller vorgenommen.

Verdiente Mitglieder geehrt

Das Silberne Verdienstkreuz wurde Adjutant Jens Weber verliehen. Weber ist seit 2003 Mitglied der Bruderschaft und seit 2014 als Adjutant im Vorstand aktiv. Er kümmert sich unter anderem mit um den Schützenhain und unterstützt die Jugendarbeit der Abteilungen der Bruderschaft. Seine zuvorkommende, freundliche und hilfsbereite Art mache ihn zu einem beliebten Schützenbruder, hieß es in der Laudatio.

Rudolf Ernst, Wolfgang Zintl und Benjamin Arendes konnten mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet werden.

Rudolf Ernst ist seit 1989 Mitglied der Bruderschaft, seit 2007 auch in der Schießsportabteilung. Von 2008 bis 2018 bekleidete er das Amt des Feldwebels. Seit 2018 ist er Hauptmann der 2. Kompanie. Ernst nimmt seine Aufgaben mit Verantwortung, Überzeugung und Begeisterung wahr. Er ist stets bei Arbeitseinsätzen rund um die Liegenschaften des Vereins aktiv. Für seine Tätigkeit konnte er bereit 2014 mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet werden.

Verlässlicher Ansprechpartner

Wolfgang Zintl trat 1972 in die Bruderschaft ein, 2004 und 2009 war er in den jeweiligen Hoftaaten vertreten, von 2011 bis 2022 Hallenwart der vereinseigenen Schützenhalle. Seine Aufgaben als Hallenwart habe er mit hohem Engagement und Verantwortungsbewusstsein in bewundernswerter Art und Weise wahrgenommen, hieß es in der Laudatio.

Bei allen Arbeitseinsätzen, Vermietungen und sonstigen Veranstaltung war und ist Wolfgang Zintl ein verlässlicher Ansprechpartner. Für seinen Einsatz in der Bruderschaft erhielt er 2014 das Silberne Verdienstkreuz. Bereits vor einigen Wochen wurde Wolfgang Zintl während der Generalversammlung als Hallenwart verabschiedet.

Unermüdlicher Einsatz

Auch Benjamin Arendes ist für seinen unermüdlichen Einsatz mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet worden. Er trat 2004 der Bruderschaft bei, 1999 war er bereits Schülerprinz und 2002 Jugendprinz. Ebenfalls kann er auf eine erfolgreiche Mitgliedschaft in der Fahnenschwenkerabteilung zurückblicken. Seit vielen Jahren ist er Rechnungsführer der Schießsportabteilung und seit 2014 Schießmeister der Bruderschaft.

In diesem Jahr hat Benjamin Arendes das Amt des Hallenwartes von Wolfgang Zintl übernommen. Hilfsbereit steht er bei allen Arbeitseinsätzen rund um die Schützenhalle und dem Schießkeller mit Rat und Tat zur Seite. Dafür erhielt er bereits 2014 das Silberne Verdienstkreuz.

St-Sebastianus-Ehrenkreuz verliehen

Höhepunkt bei den Ehrungen war die Verleihung des St-Sebastianus-Ehrenkreuzes, welches an dem Abend für über 30-jähriges Engagement und unermüdlichen Einsatz im Schützenwesen an Rüdiger Kröhn verliehen wird. Der Bezirksvorstand um Herbert Müller und Günther Rehrmann konnte Kühn unter stehendem Applaus der Anwesenden zur Ehrung  aufrufen.

Kröhn war bereits in jungen Jahren Gründungsmitglied der Fahnenschwenkerabteilung. 1986 trat er in die Bruderschaft ein, 1987 war er Jugendprinz und 1998 regierte er als Schützenkönig das Borgentreicher Schützenvolk. Von 2002 bis 2014 war er Adjutant, von 2014 bis 2018 Feldwebel und seit 2018 Oberleutnant der 1. Komapnie. Auch ist er seit 1980 Mitglied der Schießsportabteilung und dort mit dem Luftgewehr sehr erfolgreich.

Auch zahlreiche Posten in der Jugendarbeit rund um das Fahnenschwenken hatte Rüdiger Kröhn inne. So war er in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem Fahnenschwenkerobmann, Diözesanfahnenschwenkermeister sowie Mitglied im Bundeslehrstab. Außerdem gibt er während der wöchentlichen Trainingsstunden Fachwissen und Können als Trainer an die Fahnenschwenkergruppe der Bruderschaft weiter.

Durch seine überdurchschnittliche Hilfsbereitschaft und sein sehr hohes Engagement rund um die Schützenideale Glaube, Sitte, Heimat sei Rüdiger Kröhn nicht aus der Vorstands- und Jugendarbeit wegzudenken.

Schützenkrawatte versteigert

Bisherige Auszeichnungen von Rüdiger Kröhn  sind der Jugendverdienstorden in Gold, der Fahnenschwenkerorden in Gold, das Silberne Verdienstkreuz sowie der Hohe Bruderschaftsorden.

Ein weiterer Höhepunkt war beim Schützenfrühstück am Pfinstmontag  die Versteigerung der Schützenkrawatte von Rüdiger Kröhn. Da das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz an einer Fliege getragen wird, wird die Krawatte von ihm nicht mehr benötig. In einer spannenden und turbulenten Versteigerung konnte ein Erlös von 500 Euro erzieht werden. Mit diesem Geld möchte Rüdiger Kröhn die Jugendarbeit der Bruderschaft unterstützen.

Startseite
ANZEIGE