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Prunksitzung in Rösebeck mit Sketchen, Büttenreden und Show

Piratenschiff sticht in See

Borgentreich (WB). Wenn Rösebeck für einen Abend zum Piratenschiff wird, auf dem der Klabautermann über Bord geworfen wird, dann ist der Höhepunkt der karnevalistischen Zeit gekommen. Bei der Prunksitzung haben die Jecken mit ihrem Jubel, Beifall und Raketen die Bördeblickhalle zum Beben gebracht.

Konrad Thiele

Der Auftritt der Tanzgruppe SuS hat das Publikum begeistert. Trainiert werden die Tänzerinnen von Doreen Weber und Laura Peine. Bei der Prunksitzung haben mehr als 50 Akteure das närrische Volk unterhalten. Foto: Konrad Thiele

Ortsvorsteher Hubertus Becker hatte traditionsgemäß das erste Wort. Er begrüßte die Gäste und bat das Elferratsdreigestirn auf die Bühne.

Elferratsdreigestirn moderiert

Heidi Stoppelkamp, Rafael Weber und Frank Bosin übernahmen mit einem kleinen Maskottchen, dem HuK (Haut und Knochen), die Moderation.

Über 50 Akteure unterhielten das närrische Volk. Als Eisbrecher fungierte Stefan Wäsche, der als dienstbeflissener Feuerwehrmann die Sicherheit der Halle unter die Lupe nahm.

In dem folgenden Sketch erlebten die Gäste eine Situation, wie sie in Supermärkten täglich vorkommt: Es bildet sich eine Schlange und nichts geht vorwärts. Mit geborgten Einkaufswagen waren Karin van den Boom, Andrea Stoppelkamp, Elisabeth Rose, Andrea Peine, Andre Peine und Thomas van den Boom »An der Kasse« unterwegs.

Rösebecker Männer sind beweglich

Beim Robbentanz zeigten die Tänzer des Rösebecker Männerballetts, wie beweglich sie sind. Die Showtanzgruppe »La Tenue« bewies, dass sie auf Karnevalsauftritte spezialisiert ist.

Beim Sketch »Wenn ich nicht auf der Bühne wär« stellten die Frauen vom Team Weiberkarneval eine Reihe von Berufen vor. Die erklärenden Armbewegungen erforderte Konzentration, Präzision und teilweise Mut, um wieder unbeschadet von der Bühne zu kommen.

Die »Zwei aus Büttenwarda« brachten den Dorftratsch noch einmal in die richtige Reihenfolge.

Der Spielmannszug zeigte auf der Bühne den Sketch »Dumm gelaufen« und erzählte, was passiert, wenn ein verliebtes Paar im Kino keine Sitze nebeneinander bekommt.

Solomariechen Rebecca Rose begeistert

Der Auftritt der Mädels von der Tanzgruppe »Süß und Sexy«, genannt SuS, bildete den Höhepunkt des Abends. Trainiert werden die Tänzerinnen von Doreen Weber und Laura Peine. Solomariechen Rebecca Rose legte in Rösebeck zwei Auftritte plus Zugabe hin. Frank Bosin, der stille Beobachter vom Präsidiumstisch, bemerkte einen berechtigt stolzen Gesichtsausdruck bei Rudolf und Martina Rose, den Eltern des Solomariechens.

Die Jungs vom Männerballett beendeten mit einem Krankenhaussketch das Programm. Die begnadeten Tänzer waren Florian Jacobi als Patient, Benedikt Münninghoff als Chefarzt sowie die Krankenschwestern David Mörs, Christian Rose, Michael Reinhardt, David Loor, Niklas Mörs, Sebastian Rose, Florian Zigahn, Matthias Wilmes und David Zighahn.

Beste Kostümierung prämiert

Mit dem Rösebeck-Lied und der Prämierung für die besten Kostüme endete ein wunderschöner karnevalistischer Abend. In der Sparte »Kostümgruppe« waren es die »Rehe aus Daseburg«, die den Sieg einfuhren. Das schönste Einzelkostüm hatte »die grüne Hexe Sabrina«. Mit dem Hinweis auf den Weiberkarneval am kommenden Freitag in der Halle wurde die Tanzfläche freigegeben. Die Band »Moonlight« sorgte für Stimmung bis zum frühen Morgen.

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