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Frauengemeinschaft und Kolpingsfamilie Natzungen unterwegs

Schöne Erinnerungen an Friesland

Borgentreich (WB/auwi). Mit schönen Erinnerungen an einen sechstägigen Ausflug nach Friesland  sind die Teilnehmer der Fahrt der Katholischen Frauengemeinschaft und der Kolpingsfamilie Natzungen kürzlich in die Heimat zurückgekehrt.

Bei ihrer Frieslandfahrt lernten die Teilnehmer der KFD und Kolpingsfamilie Natzungen unter der Leitung der Kolping-Vorsitzenden Mathilde Wilhelms (vorne links) an einem Markttag auch die niederländische Provinzhauptstadt Groningen bei einer Führung kennen. Foto: Wilhelms

Fahrt mit der Fähre zur Nordseeinsel Norderney

Unter der Leitung der Kolping-Vorsitzenden Mathilde Wilhelm unternahmen die 48 Personen aus Natzungen und weiteren Orten bei herrlichem Wetter die Fahrt an die Nordseeküste. Bereits auf der Hinfahrt konnten sie einen Blick auf die Sehenswürdigkeiten in Oldenburg werfen und verbrachten danach eine schöne Zeit in Bad Zwischenahn und am Zwischenahner Meer.

Von ihrem Hotel Auerhahn in Sande ging es am nächsten Tag ins nahe Wilhelmshaven. Dort sahen sie bei einer Hafenrundfahrt den neu geschaffenen Container-Hafen »Jade-Weser-Port«, von dem 80 Prozent des Rohölumschlags der deutschen Seehäfen abgewickelt werden, sowie den größten deutschen Marinehafen mit seinen Kriegs- und Hilfsschiffen.

Eine Fahrt führte die Gruppe in die benachbarten Niederlande. Dort wurde die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Groningen angesteuert. Nach einem geführten Stadtrundgang bis zur altehrwürdigen Martinikerk wurde ausgiebig über den Fischmarkt mit seinem vielseitigen Angebot geschlendert.

Einer der Höhepunkte des Ausflugs war die Fahrt mit der Fähre zur Nordseeinsel Norderney. An diesem Tag meinte es die Sonne ganz besonders gut und ermöglichte den Teilnehmern nach einer informativen Inselrundfahrt schöne Stunden in der Stadt Norderney und ihrem Strand.

Beeindruckt von den Gebäuden in der Bremer Innenstadt

Beeindruckt war man in Bremen von den vielen alten und repräsentativen Gebäuden der Innenstadt, die oft im Stil der Weserrenaissance erbaut wurden. So wurden die Besucher bei einer Stadtführung in die Böttcherstraße mit ihren schmucken alten Häusern, in das mittelalterliche Gängeviertel »Der Schnoor«, zum Bremer Dom, zur Martinikirche und zu dem zum UNESCO-Welterbe zählenden Rathaus mit dem Bremer Roland geführt. Ganz wichtig waren den Teilnehmern natürlich die »Bremer Stadtmusikanten«, mit denen man sich gerne fotografieren ließ.

Auch bei der nächsten Besichtigungsfahrt blieb die Reisegruppe an der ihr bekannten heimischen Weser und steuerte Bremerhaven an. Dort an der Mündung der Weser in die Nordsee staunte man über den beachtlichen Überseehafen, ein zollrechtliches Sondergebiet mit Grenzzaun, auf dem unzählige Autos auf ihre Verladung in den riesigen Containerschiffen warten oder von ihnen für den Binnenmarkt abgeladen werden.

Fahrtteilnehmer treffen sich zur Fotoschau im Pfarrheim

Auch am letzten Ausflugstag standen wieder riesige Schiffe im Mittelpunkt. Bei einer Besichtigung der Meyer-Werft in Papenburg erfuhr man sehr anschaulich eine Menge über den Bau von Kreuzfahrtschiffen. An vier Schiffen arbeiten die 3300 Mitarbeiter derzeit gleichzeitig in der riesigen Werft, deren längste Halle 504 Meter lang und 75 Meter hoch ist. Am weitesten vorangeschritten ist das Kreuzfahrtschiff »AIDAnova«. Mit dem Bau wurde im Februar 2017 begonnen, am 31. August dieses Jahres wird es in der Werft die Schiffstaufe erhalten und nach vier kurzen Testreisen am 12. Dezember mit dem Ziel Gran Canaria und Teneriffa starten.

Die »AIDAnova« soll das erste Kreuzfahrtschiff sein, das vollständig mit flüssigem Erdgas betrieben werden kann. Es hat eine Länge von 337 Metern, ist 18 Stockwerke hoch, fasst 6600 Passagiere und wird demnächst unter italienischer Flagge über den Ozean schwimmen.

Zum Rückblick auf den Ausflug treffen sich die Fahrtteilnehmer am Sonntag, 22. Juli, 15 Uhr, im Pfarrheim Natzungen zu einer Fotoschau sowie Kaffee und Kuchen.

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