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Nach zahlreichen Corona-Fällen: Familienzentrum Borgentreich bis einschließlich Montag, 8. Februar, geschlossen

Sieben Erzieherinnen positiv getestet

Borgentreich

Nach zahlreichen Corona-Fällen bleibt das Familienzentrum in Borgentreich bis einschließlich Montag, 8. Februar, komplett geschlossen. Das teilte Rolf Husemann, Ordnungsamtsleiter der Orgelstadt, am Mittwoch auf Anfrage dieser Zeitung mit. Sieben Erzieherinnen sind nach seinen Angaben mit dem Corona-Virus infiziert.

Ralf Benner

Das Familienforum Borgentreich ist bis einschließlich Montag, 8. Februar, komplett geschlossen, nachdem sieben Erzieherinnen positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Foto: Jürgen Vahle

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Höxter hatten sich alle Erzieherinnen der Kita, die in der vergangenen Woche in der Notbetreuung gearbeitet haben, einem PCR-Test unterziehen müssen. Die Abstriche wurden am Montag genommen.

Wie berichtet , war das Familienzentrum in der Kernstadt bereits am Montag vorsorglich geschlossen worden, nachdem vier Erzieherinnen aus zwei von vier Gruppen der Ü3-Betreuung positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. Bei den drei neuen Corona-Fällen handelt es sich ebenfalls um Erzieherinnen aus dem Ü3-Bereich.

Seit Montag befinden sich alle Erzieherinnen und alle Kinder des Familienzen­trums vorsorglich in Quarantäne. Insgesamt betrifft das 23 Erzieherinnen sowie alle 30 Kinder, die die Notbetreuung in der vergangenen Woche genutzt haben.

Die Testergebnisse für zwei von sechs Erzieherinnen in der U3-Betreuung stehen noch aus, berichtete Husemann. Mit den Ergebnissen rechne er am heutigen Donnerstag. Davon sei abhängig, ob die zehn Kinder, die die Notbetreuung im U3-Bereich in Anspruch genommen haben, weiter in Quarantäne bleiben müssten: „Die übrigen Tests im U3-Bereich waren negativ.“

Von den insgesamt 30 Kindern, die die Notbetreuung in der Kita genutzt haben, habe sich bislang noch keines mit dem Corona-Virus infiziert. Die Kinder würden erst dann getestet, wenn bei ihnen Krankheitssymptome vorliegen. Dabei handle es sich um eine grundsätzliche Vorgehensweise, die das Gesundheitsamt vorgegeben habe, betonte Husemann. „Bei den Erwachsenen wird auch so verfahren“, sagte er. Die Erzieherinnen seien aber vorsorglich alle getestet worden, weil einige bereits Erkältungssymptome gezeigt hätten, erläuterte er.

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