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Löschgruppe Erkeln blickt auf bewegtes Jahr mit Unwetter zurück

71 Stunden im Dauer-Einsatz

Brakel-Erkeln (WB). Die Löschgruppe Erkeln der Freiwilligen Feuerwehr Brakel hat bei der Generalversammlung des Fördervereins und der sich anschließenden Jahresdienstbesprechung auf ein bewegtes Jahr 2019 zurückgeblickt. Bei 16 Einsätzen stach das starke Unwetter in der Ortschaft im Oktober mit einer Schlammlawine heraus.

Versammlung der Löschgruppe in Erkeln (von links): Feuerwehr-Leiter Sven Heinemann, Löschgruppenführer Christopher Pöppe, Maximilian Kleibrink, Matthias Breker, Marius Behler, Daniel Pott, Jubilar Karl Heinz Kleibrink, Johannes Rehrmann sowie die neu aufgenommenen Michelle Müller, Laurenz Behler, Kevin Putman und Luis Giefers. Foto: Löschgruppe

Das Interesse an der Feuerwehr im Ort ist groß: Löschgruppenführer Christopher Pöppe konnte im Feuerwehrgerätehaus viele Gäste begrüßen. Im Jahresbericht betonte Schriftführer Frank Löneke, dass die Löschgruppe Erkeln im Jahr 2019 mit 16 Einsätzen überdurchschnittlich oft alarmiert wurde. Diese setzten sich aus drei Brand-Einsätzen, zwölf Technische Hilfe Einsätzen und einem Fehleinsatz (Brandmeldeanlage) zusammen. Auch eine Brandsicherheitswache auf dem Annentag wurde vier Tagen gestellt.

Unwetter stellt alles in den Schatten

Das starke Unwetter mit einer Schlammlawine und etwa 50 vollgelaufenen Kellern im Oktober stellte jedoch alles in den Schatten. Hierbei handelte es sich mit 71 Stunden um den wohl längsten dokumentierten Einsatz seit Gründung der Löschgruppe Erkeln im Jahr 1897. „Noch nie zuvor sind Autos durch das Dorf geschwommen“, meinte Löschgruppenführer Christopher Pöppe.

Viele Ausbildungen

Auf die Ausbildung der Einsatzkräfte wird bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Brakel sehr viel Wert gelegt und dementsprechend in diesen Bereich auch viel Zeit investiert. So absolvierte aus der LG Erkeln Daniel Pott einen Truppführer-Lehrgang, Simon Kleibrink ein Seminar Realbrandbekämpfung in Böblingen und ein Seminar Sicherheitsassistent in Wuppertal. Christopher Pöppe besuchte ein Seminar Einsturz, ein Seminar Zusammenarbeit Rettungsdienst und einen Zugführer-Aufbaulehrgang am Institut der Feuerwehr NRW in Münster. Einen Maschinisten-Lehrgang absolvierten Marius Behler, Matthias Breker, Albert Fischer, Pascal Giefers und Johannes Rehrmann. Als Atemschutzgeräteträger ließen sich Marius Behler und Matthias Breker ausbilden. Max Kleibrink besuchte den Lehrgang ABC Grundmodul. Neu in die aktive Wehr wurden Michelle Müller und Kevin Putman sowie in die Jugendfeuerwehr Laurenz Behler und Luis Giefers aufgenommen. Marius Behler und Matthias Breker wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert, Daniel Pott zum Unterbrandmeister.

Michael Ridder und Karl-Heinz Kleibrink ausgezeichnet

Eine Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr und das Feuerwehrehrenabzeichen in Silber erhielt Michael Ridder. Eine Ehrenurkunde für 60 Jahre Mitgliedschaft mit der Sonderauszeichnung in Gold konnte bei der Generalversammlung Karl-Heinz Kleibrink entgegennehmen.

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