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Energiebericht 2020 für die Stadt Brakel übergeben

83 Prozent regenerativ erzeugt

Brakel

Der regionale Infrastrukturdienstleister Westfalen Weser hat im Energiebericht 2020 für die Stadt Brakel umfangreiches Datenmaterial aufbereitet, um eine Grundlage für zukünftige Entwicklungen und sinnvolle Transformationspfade zu schaffen. Riekschnietz, Kommunalreferentin bei Westfalen Weser Netz, übergab den Energiebericht 2020 für die Stadt Brakel aktuell an Bürgermeister Hermann Temme.

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Hermann Temme nahm den Energiebericht von Leonie Riekschnietz entgegen. Foto: Stadt Brakel

Im Energiebericht 2020 hat Westfalen Weser (WW) wieder zahlreiche Daten und Fakten zur erneuerbaren Stromproduktion in Deutschland, im Netzgebiet von Westfalen Weser, im Kreis Höxter und in den Kommunen des Kreises zusammengestellt. In Brakel (WW-Netzgebiet: Beller, Bellersen, Bökendorf, Brakel, Erkeln, Hembsen, Istrup, Rheder, Riesel, und Schmechten, übrige Bereiche: EnergieNetz Mitte) wurden in 2019 insgesamt über 58.000 Megawattstunden (MWh) Strom genutzt. Gleichzeitig wurden rund 37.000 MWh im Stadtgebiet aus regenerativen Energiequellen erzeugt, das sind rund 63 Prozent des verbrauchten Stroms im WW-Netzgebiet.

Im gesamten Netzgebiet der Stadt Brakel lag der regenerative Stromanteil bei 83 Prozent. Den überwiegenden Anteil im WW-Netzgebiet macht dabei die Biomasse mit fast 57 Prozent aus, gefolgt von Photovoltaik mit über 36 Prozent. Wasserkraft und Windenergie spielen in diesem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle. Durch die Einspeisung regenerativer Energien im Jahr 2019 wurden in der Nethestadt insgesamt über 30.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden, was einer Vermeidung pro Einwohner von rund 1,8 Tonnen CO2 entspricht oder einen Baumbestand von 2,4 Millionen Bäume bedeutet. Ein Ergebnis, das nicht zuletzt Bürgermeister Hermann Temme freut.

„Auch die Bürgerinnen und Bürger unsere Stadt tragen so ihren Teil zur Schonung der Umwelt und zur Einsparung von fossilen Brennstoffen bei. Wir halten deshalb selbstverständlich an unserer kommunalen Strategie fest, um die vorhandenen Potenziale in der Kommune gezielt zu nutzen und die vorhandenen Infrastrukturen bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“, so Temme.

In dem rund 20 Seiten langen Energiebericht wird auch ausführlich über die Herausforderungen und die Handlungsspielräume der Städte und Gemeinden bei der Gestaltung der Energieversorgung berichtet. Nach Einschätzung von Westfalen Weser bestehen die Herausforderungen insbesondere in der Dezentralisierung der Energieversorgung wie in der Finanzierung der Energiewende.

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