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Erweiterte Einsatz wird an der Brede in Brakel intensiv vorbereitet

Achtklässler erhalten iPads

Brakel

Die Schulen der Brede erweitern ihren Einsatz von iPads im Unterricht. Nachdem die digitalen Endgeräte erfolgreich in die EF (gymnasiale Oberstufe) des Gymnasiums und die G11 (Berufliches Gymnasium) am Berufskolleg implementiert worden sind, soll nun der nächste Schritt erfolgen: Nach den Sommerferien werden alle Schüler der kommenden 8. Klassen des Gymnasiums Brede und der Realschule Brede ebenfalls mit iPads ausgestattet.

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Bereiten den Einsatz der iPads im Jahrgang 8 vor: die stellvertretende Schulleiterin Bärbel Lüttig sowie der IT-Koordinator der Brede, Volker Karweg. Foto: Schulen der Brede

Die Schulen der Brede erweitern ihren Einsatz von iPads im Unterricht. Nachdem die digitalen Endgeräte erfolgreich in die EF (gymnasiale Oberstufe) des Gymnasiums und die G11 (Berufliches Gymnasium) am Berufskolleg implementiert worden sind, soll nun der nächste Schritt erfolgen: Nach den Sommerferien werden alle Schüler der kommenden 8. Klassen des Gymnasiums Brede und der Realschule Brede ebenfalls mit iPads ausgestattet.

In den vergangenen Wochen haben alle beteiligten Gremien der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft die geplante Erweiterung mit jeweils deutlicher Mehrheit befürwortet, bevor die Schulkonferenz vor den Weihnachtsferien die entscheidende Zustimmung erteilt hat. Schulleiter Dr. Matthias Koch freute es in diesem Zusammenhang besonders, dass das Votum der Schulkonferenz einstimmig ausgefallen ist: „Das zeigt, wie groß das Vertrauen in unser erfolgreiches iPad-Projekt in der gesamten Schulgemeinschaft ist.“

Der Entscheidungsfindung vorausgegangen waren detaillierte Umfragen unter den Schülern sowie unter den Lehrern. „Eine kontinuierliche Evaluationskultur hilft uns, Anlaufschwierigkeiten direkt zu erfassen, um effektiv daran arbeiten zu können“, berichtet die zuständige Koordinatorin für Schulentwicklung, Dr. Martina Aufenanger. Auf ein Ergebnis sind dabei alle Verantwortlichen sehr stolz: Bei jeweils über 90 Prozent der Schüler sowie Lehrer haben sich die Erwartungen in Bezug auf den Einsatz des iPads erfüllt, wobei 34,6 Prozent aller Schüler sogar die Bestnote vergaben.

Eine hohe Innovationsfreudigkeit bescheinigen die Schüler ihren Lehrern, denn auf die Frage, ob im Unterricht etwas Neues ausprobiert werde, das ohne iPad nicht möglich wäre, antworteten 73,8 Prozent der Befragten mit „oft“ und 6,5 Prozent mit „immer“.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass nur 3,7 Prozent der Schüler und 2,5 Prozent der Lehrer gerne wieder ohne den Einsatz von iPads unterrichten würden. „Diese Zahlen sprechen eine sehr deutliche Sprache und bestärken uns auf unserem Weg der Digitalisierung unserer Bündelschule sehr“, bewertet die stellvertretende Schulleiterin Bärbel Lüttig die positiven Ergebnisse der Umfragen. Im Zuge der Evaluationen ist auch abgefragt worden, welche konkreten Wünsche alle Beteiligten im Hinblick auf die Arbeit mit den Geräten sehen und welche individuellen Fortbildungswünsche es gibt. „Auch in der Mittelstufe gibt es sehr viele Möglichkeiten, iPads im Unterricht einzusetzen. Im Hinblick auf die jüngeren Schüler dieser Stufe gilt es, gut auszuwählen und möglichst einheitliche Rahmenbedingungen in allen Unterrichtsfächern zu schaffen“, ergänzt IT-Koordinator Volker Karweg. So wird das bisherige Konzept auf die pädagogischen und methodischen Erfordernisse des Jahrgangs 8 zugeschnitten. Bis zu den Sommerferien wird der erweiterte Einsatz der iPads nun intensiv vorbereitet. In Planung befindet sich ebenfalls ein Einsatz der iPads in der frisch genehmigten Berufsfachschule für Gesundheit/Soziales, für die erstmals Anmeldungen für das Schuljahr 2021/22 entgegengenommen werden.

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