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Grund: Corona und Wirtschaftlichkeit - In Warburg auch kein zweigeschossiges Zelt

Annenzelt in Brakel nur eingeschossig

Brakel

Viele Annentags-Fans trauen ihren Augen nicht: Das Annenzelt auf dem Kirchplatz hat nur ein Erdgeschoss. Betreiber Elmar Meilenbrock hat die Entscheidung bewusst getroffen.

Von Frank Spiegel

Ein Anblick, wie es ihn auf dem Kirchplatz viele Jahre nicht gegeben hat: das Annentelt ohne zusätzliches Stockwerk. Foto: Frank Spiegel

„Das haben wir schon seit längerem so vereinbart, weil die Corona-Krise mehr nicht hergibt“, erklärte Elmar Meilenbrock auf Nachfrage des WESTFALEN-BLATTES.

Er rechnet mit einem weniger großen Zuspruch in diesem Jahr. „Es macht wenig Sinn zweigeschossig zu bauen, wenn es dann leer wird“, sagte er, schloss aber nicht aus, in Zukunft wieder zwei Ebenen anzubieten.

Auch in einem eingeschossigen Zelt könne man sich aus dem Wege gehen. Dazu trage auch die große Terrasse vor dem Zelt bei. „Die wurde in der Vergangenheit immer sehr gut angenommen“, so der Annenzelt-Betreiber.

Hoher Aufwand

Hinzu komme die Frage der Wirtschaftlichkeit. "Es ist ein hoher Aufwand, ein zweistöckiges Zelt aufzubauen. Aus meiner Sicht muss es sich ja auch rechnen", erklärte Meilenbrock. Es müssten Lösungen gefunden werden, mit der alle Seiten leben könnten.

In Warburg werde er in diesem Jahr auch kein zweigeschossiges Zelt aufstellen.

Ältere Annentags-Fans werden sich erinnern: Als das Festzelt – damals noch unter dem Namen „Bayernzelt“ – auf dem Sparkassenparkplatz stand, war dieses auch  einstöckig. Erst nach dem Umzug auf den Kirchplatz stellte der damalige Betreiber Andreas Clemens erstmals ein zweigeschossiges  Zelt auf.

Elmar Meilenbrock begründet den Verzicht auf das zweistöcige Zelt – wie hier im Bild – mit Corona und der Wirtschaftlichkeit. Foto: Frank Spiegel

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