1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Brakel
  6. >
  7. Fahne steht für Gemeinschaft

  8. >

Weihe bei der kfd Frohnhausen-Hampenhausen-Auenhausen

Fahne steht für Gemeinschaft

Brakel (WB). Die alljährliche Marienandacht hat am Sonntag den festlichen Rahmen für die Weihe der neue Fahne der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Frohnhausen-Hampenhausen-Auenhausen (Stadt Brakel) gebildet.

Ellen Waldeyer

Vor dem Marienaltar in Hampenhausen hat Pastor Detlef Stock die neue Fahne der kfd geweiht. Darüber freuen sich neben den kfd-Frauen auch die Messdiener Eva Waldeyer und Xaver Hoppe und alle Sponsoren. Foto: Ellen Waldeyer

Viele Sponsoren haben sich für die finanzielle Unterstützung gefunden: das Generalvikariat in Paderborn, die Vereinigte Volksbank, Pfarrer Willi Koch, Pastor Detlef Stock und Pastor Alfons Weskamp, der Kirchenvorstand, der Pfarrgemeinderat, der TTC Fortuna Frohnhausen, die Brauerei Rheder, die Chorgemeinschaft Frohnhausen und Gemeindereferentin Monika Bianca Konegen. »Es war ein langer Weg bis hierher, und wir sind froh, dass wir nun endlich eine wunderschöne neue Fahne haben«, erklärte die kfd-Vorsitzende Nicole Barkhausen. Die alte Fahne wurde in die Paramentenwerkstatt nach Altenbeken gegeben, wo sie erneuert und bestickt wurde.

Fahnen als Orientierungspunkt im Kampf und Krieg

Allerdings stelle sich die Frage, warum man denn überhaupt eine Fahne brauche. Nicole Barkhausen: »Um diese Frage zu beantworten, helfen die Geschichtsbücher, denn ursprünglich galten Fahnen als Orientierungspunkt im Kampf und Krieg. Ihre Sicherung war die höchste Pflicht, und die Eroberung der gegnerischen Fahne bedeutete Sieg und Ehre. Auch in den fortlaufenden Jahrhunderten waren Fahnen ein Heiligtum.«

Insgesamt symbolisiere eine Fahne also immer die Gemeinschaft – einen Zusammenhalt, der durch ein solches Zeichen verbildlicht werde, eine Zugehörigkeit. So solle auch die neue kfd-Fahne die großartige Gemeinschaft zwischen den drei Heggedörfern verdeutlichen. »Es ist immer wieder schön, hier in Hampenhausen zu sein und die Maiandacht unter freiem Himmel feiern zu dürfen«, freute sich Nicole Barkhausen.

Schnur ist unzertrennbar

Die gesamte Andacht stand unter dem Motto »Maria die Knotenlöserin«, welches der Gemeinde nicht nur durch Texte, sondern auch durch eine Schnur, die jeder Besucher erhielt, vermittelt wurde. Die Schnur, die unzertrennbar ist, sollte die Gemeinschaft und den Lebensweg darstellen, die Knoten, die jeder machen konnte, standen für die Probleme und Sorgen auf dem Lebensweg, die aber dennoch nicht für einen Riss, sondern nur für eine kleine Hürde im Leben sorgten. »Maria soll dabei helfen, die Knoten zu lockern und zu lösen«, hieß es in der Maiandacht.

Musikalisch hat der Chor Frohnhausen mit einigen Liedern zum Gelingen beigetragen, aber auch Christoph Johlen, der sich bereit erklärt hatte, die Andacht auf einer elektronischen Orgel zu begleiten.

Nach der Andacht waren alle Gäste noch zu einem gemütlichen Ausklang bei Gegrilltem und Getränken eingeladen, dem auch ein kurzer Regenschauer keinen Abbruch tun konnte. Die Fahne darf am kommenden Donnerstag bei der Fronleichnamsprozession in Siddessen das erste Mal nach ihrer Weihe getragen werden.

Startseite