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Klimaschutzpreis von Westenergie in Brakel verliehen

Heimatverein Bökendorf gewinnt

Brakel

Drei Projekte rund um den Umwelt- und Klimaschutz erhalten in diesem Jahr in Brakel den Klimaschutzpreis für ihr besonderes Engagement.

wn

Sandra Ortmann vom Heimatverein Bökendorf erhält den ersten Preis von Westenergie-Kommunalbetreuerin Maria Kemker. Der Verein hat viele interessante Workshops und Projekte umgesetzt, die sich mit dem Klimaschutz beschäftigen. Foto: Stadt Brakel

In kleiner Runde überreichten der Bürgermeister von Brakel, Hermann Temme, und Westenergie-Kommunalbetreuerin Maria Kemker den Preisträgern heute ihre Auszeichnungen. Die Westenergie AG stellte dabei ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 1000 Euro, die Stadt Brakel steuerte 100 Euro bei.

Den ersten Platz belegt der Heimatverein Bökendorf. Die Mitglieder des Heimatvereins haben über das Jahr viele interessante Workshops und Projekte umgesetzt, die sich mit dem Klimaschutz beschäftigen. Ob die Pflege der Streuobstwiese, ein Kunstprojekt rund um die Problematik von Plastik im Meer oder ein Recycling-Nachmittag mit wichtigen Impulsen zur Plastikvermeidung im Alltag – der Heimatverein bemüht sich mit kreativen Angeboten, das Bewusstsein für den Klimaschutz in Brakel zu stärken.

Für dieses besondere Engagement erhält der Verein den Klimaschutzpreis von Westenergie und ein Preisgeld von 500 Euro.

Vereinsheim energieeffizient modernisiert

Über den zweiten Platz freut sich der Turn- und Sportverein 13 Hembsen. Die Vereinsmitglieder haben sich in diesem Jahr die Modernisierung des Vereinsheims vorgenommen. Neben der Sanierung der Toilettenanlage und weiteren Renovierungsarbeiten lag der Fokus dabei auf der Umrüstung auf eine energieeffiziente Beleuchtung und bessere Wärmespeicherung. Im Zuge dessen wurden sämtliche Leuchten auf LED-Technik umgestellt und Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren installiert. Es wurden zudem neue Fenster und eine neue Tür mit effizienterer Wärmedämmung installiert. Die Modernisierung ermöglicht es, in Zukunft eine Menge Energie zu sparen. Dafür erhält der Sportverein den Klimaschutzpreis und ein Preisgeld von 300 Euro.

Mit dem Projekt „Wir sind der Natur auf der Spur“ erreicht die Kindertagesstätte „Glückspilz“ aus Frohnhausen den dritten Platz und ein Preisgeld von 200 Euro. Die Kinder beschäftigen sich in unterschiedlichen Projekten mit der Bedeutung und dem Schutz der Wildbiene. Bienenfreundliche Bepflanzung auf dem Außengelände, eine Bienen-Bücherei, die Herstellung von Bienenpralinen mit Blumensamen und die Unterstützung der Plattform Insektenhelden sind nur Beispiele für das vielfältige Engagement der Kita.

Auch die weiteren Bewerber gehen nicht leer aus. Die beiden Projekte des Angelvereins Nethegau und der Oberwälder Blaskapelle Bellersen erhalten jeweils einen Nistkasten für Vögel und 50 Euro von der Stadt Brakel.

„Ich freue mich, das Engagement der Brakeler auch in diesem Jahr mit dem Klimaschutzpreis von Westenergie auszeichnen zu dürfen“, freut sich Maria Kemker. „Die Projekte zeigen, wie unterschiedlich der Einsatz für Klima und Umwelt aussehen kann. Sie sind ein tolles Vorbild dafür, dass wirklich jeder einen kleinen Beitrag leisten kann.“

Großes Engagement der Brakeler

Auch Bürgermeister Hermann Temme zeigt sich begeistert über das Engagement der Brakeler: „Gerade in diesem besonderen Jahr war es nicht einfach, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Umso mehr freue ich mich, dass sich die Brakeler doch sehr zahlreich und vielfältig für Natur und Umwelt eingesetzt haben und wir diese Projekte mit dem Klimaschutzpreis heute würdigen können.“

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar.

Der Klimaschutzpreis von Westenergie regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7000 Projekte die Auszeichnung, allein im Jahr 2019 waren es 381.

Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5000 Euro dotiert. Die Gewinner ermitteln eine Jury aus Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.

Und das Besondere: Keiner der Bewerber für den Klimaschutzpreis von Westenergie geht leer aus. Erhält ein Bewerber keine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis.

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