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Verein »Brakel Radau« nutzt zusätzlichen Platz am Hanekamp

Karnevalisten feiern im neuen Zelt

Brakel (WB). Wenn tausende feierwütige Närrinnen und Narren am Samstag, 2. März, die Straßen in der Innenstadt Brakels säumen, zieht der närrische Lindwurm wieder durch die Stadt. »40 bis 42 Gruppen beteiligen sich an dem Umzug«, sagt Mark Elberg, Präsident des Karnevalsvereins »Brakel Radau«.

Reinhold Budde

Sie zeigen den neuen Standort des zweiten Zeltes vor der Kriegerehrung (von links): Günter Hoblitz (Getränkefachhandel), Thomas Koch (Vizepräsident), Mark Elberg (Präsident) und Winfried Klemm (Verkaufsleiter Gastronomie Veltins). Foto: Reinhold Budde

Bisher wurde nach dem Karnevalsumzug im Zelt auf dem Parkplatz Rosenstraße gefeiert. Das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern. »Doch das Zelt wurde im Laufe der Jahre zu klein. Zudem muss die Rosenstraße auch abends für den Verkehr gesperrt werden. Und trotz aller Sicherheitsmaßnahmen durch das Personal lagen immer am kommenden Morgen Flaschen und viele Zigarettenkippen auf dem Parkplatz«, sagt Mark Elberg. So überlegte der Karnevalsverein, ein zweites Zelt aufzustellen, um dem feiernden Volk eine weitere geeignete Stätte anbieten zu können.

Mit der Fläche vor der Kriegerehrung hätten wir einen tollen Platz für das zweite Zelt«, sagt Thomas Koch, Ex-Prinz, Stamm-Proklamator und Vize-Präsident von »Brakel Radau«. Doch so einfach den Platz belegen geht auch nicht.

Traditionell wird der Platz vor der Kriegerehrung von den Brakeler Schützen beim Schützenfest genutzt. Und die Stadt muss auch ihr Einverständnis zur Nutzung geben.

»Die Schützen hatten überhaupt keine Einwände, dass wir hier zu Karneval den Platz belegen. Und auch die Stadt Brakel ist einverstanden. Ein Anwohner war zuerst skeptisch, doch mit ihm haben wir gesprochen«, sagt Elberg.

Jetzt kann ein 50 mal 15 Meter großes Zelt auf der Rasenfläche vor der Kriegerehrung am Hanekamp aufgestellt werden. »Wir haben ungefähr 20 Prozent mehr Platz als im alten Zelt«, sagt Thomas Koch. Das bekannte Festzelt auf dem Parkplatz in der Rosenstraße wird nach wie vor genutzt. »Der Weiberkarneval am 28. Februar wird im Zelt in der Rosenstraße gefeiert, ebenfalls die Feier nach dem Umzug. Hier sind in diesem Jahr besonders die älteren Karnevalisten gerne gesehen, die etwas ruhiger, aber trotzdem stimmungsvoll feiern möchten«, sagte Mark Elberg bei der Vorstellung der Neuerung.

Das neue, größere Zelt steht dem jüngeren Volk zur Verfügung, das nach dem Umzug »richtig Gas« geben möchte. Der Eingangsbereich wird zum Hanekamp ausgerichtet. Aus dieser Sicht werden rechts vom Zelt die Imbissbuden aufgestellt. Hinter dem Zelt sind im linken Bereich die WC-Anlagen positioniert. »Der linke Teil neben dem Zelt wird mit Bauzäunen abgetrennt, so dass die Besucher nur das Zelt, die Imbissstände und die WC-Anlagen betreten können. Natürlich wird auch das Betreten der Kriegerehrung durch Bauzäune verhindert werden«, sagt Thomas Koch.

Sicherheitsvorschriften überarbeitet und erweitert

Als weitere Neuerung beim Karneval wurden die Sicherheitsvorschriften überarbeitet und erweitert. »Die Karnevalisten werden im Normalfall davon nichts merken. Für eventuelle Notfälle oder bei Problemen sind wir in Absprache mit der Polizei und der Stadt noch besser gerüstet«, sagt Elberg.

15 Motivwagen, 20 Fußgruppen und sechs Musikgruppen werden beim Umzug am Samstag, 2. März, dabei sein. »Anmeldungen nehmen wir gerne noch entgegen. Wer möchte, kann sich im Internet unter www.brakelradau.de anmelden«, sagt Mark Elberg. Ansonsten wünscht der Präsident allen Brakelern ein schönes »Brakel Radau«.

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