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Freude an der Kita St. Michael über Raum

Kinder experimentierenin neuem Forscherlabor

Brakel (WB). Freitags freut sich der fünfjährige Henry ganz besonders auf die Kindertageseinrichtung St. Michael. Denn freitags ist dort Forschertag. Seit kurzem verfügt der Nachwuchs in der Einrichtung über ein eigenes Forscherlabor. Und nicht nur Henry ist dort mit Begeisterung bei der Sache.

Frank Spiegel

Die Kindertageseinrichtung St. Michael verfügt über ein Forscherlabor. Annika (4, von links), Henry (5) und Theo (3) sind mit Begeisterung bei der Sache. Foto: Frank Spiegel

»Allen Kinder macht unser Angebot Spaß«, berichtet Kita-Leiterin Ulrike Kruse. Schon seit zwölf Jahren forschen Kinder dort regelmäßig. »Damals haben wir angefangen und haben eine Schulung über Siemens in Gütersloh besucht«, blickt die Leiterin zurück. Seitdem sei Forschen und Experimentieren ein fester Bestandteil der Einrichtung und sei auch in der Konzeption verankert. Wie Ulrike Kruse berichtet, besuchen die Mitarbeiterinnen auch regelmäßig Fortbildungen.

»Natur und Technik« hilft

»Bis jetzt war es leider immer so, dass wir Experimente und Materialien aus Platzgründen nicht stehen lassen konnten. Durch den Umbau 2018 hatten wir die Möglichkeit, ein Forscherlabor einzurichten«, sagt Ulrike Kruse. Ein einst feuchter Keller sei bei der Sanierung trocken gelegt worden. Er ist jetzt auf die Bedürfnisse der Jungen und Mädchen zugeschnitten.

Dass das neue Labor so gut ausgestattet ist, verdankt die Kindertageseinrichtung auch dem Verein »Natur und Technik«. Dieser hat das Ziel, die Begeisterung für die MINT-Fächer im Kreis Höxter zu fördern. Der Verein hat ein Mikroskop, eine Experimentierwerkstatt »Wasser« und einen Forschertisch gekauft.

Das Team des Kindergartens bedankte sich jetzt bei Caroline Rieger vom Verein dafür. In der Kindertageseinrichtung sind Marina Grewe-Stamm und Marina Hübert für den Forscherbereich verantwortlich. »Wir richten uns bei den Angeboten auch nach den Wünschen der Kinder«, berichten sie. »Von Vorteil ist jetzt, dass alle Materialien und Experimente im Forscherlabor stehen bleiben können., so dass wir jederzeit weiter experimentieren können ohne erst immer wieder alles bereitzustellen«, sind sie sich einig.

Fragt man Henry, hat der Verein Natur und Technik mit der Experimentierwerkstatt »Wasser« das Geld goldrichtig investiert. »Damit experimentiere ich am liebsten. Das Färben und Mischen macht Spaß«, verrät er.

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