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Fahrt durch Brakel: Schweinemarkt steht unter extremen Preisdruck

Landwirte protestieren

Brakel

Etwa 40 Landwirte sind am vergangenen Samstag mit ihren Traktoren durch Brakel gefahren, um auf die massiven Probleme für Schweinezüchter aufmerksam zu machen.

Reinhold Budde

Die etwa 40 Landwirte haben sich mit ihren Schleppern zuerst am Raiffeisenmarkt Brakel getroffen, bevor die Fahrt durch Brakel begonnen hat. Foto: Sigrid Johlen-Hoppe

Seit Monaten fallen die Schweinepreise, wie ein Landwirt erklärt: „Haben wir vor Monaten noch 200 Euro für ein Mastschwein bekommen, erhalten wir jetzt – bedingt auch durch die Afrikanische Schweinepest und die Corona-Krise – nur noch 125 Euro. So kann es nicht weitergehen.“ Regional gibt es in Brakel und Umgebung vor allem Familienbetriebe, die sich mit der Schweinezucht beschäftigen und davon leben.

Etliche von ihnen fühlen sich aber um ihre Existenz bedroht, denn der deutsche Schweinemarkt steht momentan unter extremen Preisdruck. Jetzt wollten die vorwiegend aus Brakel und näherer Umgebung kommenden Landwirte auf das Problem aufmerksam machen. In friedlicher Fahrt und ohne jemand zu behindern, fuhren sie über die Parkplätze verschiedene Verbrauchermärkte.

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