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Außergewöhnliche Leistungen gewürdigt – Dank auch an die Aktiven im Hintergrund

Stadt ehrt Brakeler Top-Sportler

Brakel (WB). Die Voltigiererin Franziska Peitzmeier, der Schütze Hermann Vauth und die Kinderlaufgruppe des TuS 13 Hembsen sind Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres der Stadt Brakel. Bürgermeister Hermann Temme hat sie in der jüngsten Ratssitzung geehrt.

Frank Spiegel

Bürgermeister Hermann Temme (hinten 3. von links) hat die erfolgreichen Brakeler Sportler ausgezeichnet. Foto: Frank Spiegel

Die Sportlerehrung sei ein Zeichen der Verbundenheit von Stadt und Sport und zeige, wie sehr sich die Stadt mit den Sportlerinnen und Sportlern über deren Erfolge gefreut habe, sagte er.

Hermann Temme: »Sie haben im vergangenen Sportjahr herausragende Leistungen erbracht, Sie haben auf Bezirks-, Landesebene und sogar bei einer Weltmeisterschaft große Siege und gute Platzierungen geholt.«

Aushängeschild des Vereins

Franziska Peitzmeier vom Reiterverein Nethegau Brakel erreichte im Einzelvoltigieren einen ersten Platz bei der Westfälischen Meisterschaft sowie jeweils zweite Plätze beim Preis der Besten in Warendorf und bei der Weltmeisterschaft in Ereichsdorf in Österreich.

»Dass Franziska Peitzmeier nicht nur ehrgeizig und diszipliniert ist, strahlt sie förmlich bei ihren Wettkämpfen aus. Auch der Spaß und die Freude, die ihr die Zusammenarbeit mit dem Pferd bringen, bringt sie bei den Turnieren zum Ausdruck«, führte der Bürgermeister in seiner Laudatio aus. Das Voltigieren habe sich im Laufe der Jahre zu einem Aushängeschild des Reitervereins Nethegau Brakel entwickelt und freue sich über regen Zulauf.

Vielseitiger Schießsport

Hermann Vauth vom Schießverein Beller erreichte einen fünften Platz bei der Landesmeisterschaft in der Schützenklasse Kleinkaliber aufgelegt und jeweils zweite Plätze bei der Bezirksmeisterschaft in der Schützenklasse Kleinkaliber aufgelegt und bei der Kreismeisterschaft in der Schützenklasse Kleinkaliber aufgelegt.

Der Schießsport sei vielseitiger, als man vielleicht auf den ersten Blick denke, meinte Hermann Temme: »Viele Faktoren müssen stimmen. Sportschießen ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, die gute Nerven, eine gute Grundkondition und eine gesunde Portion Ehrgeiz verlangt.« Der Reiz an dieser Sportart sei, dass es eben nicht so einfach sei, wie es sich anhöre.

Hochstift-Cup gewonnen

Als Sieger des Hochstift-Cups 2017 ist die Kinderlaufgruppe des TuS 13 Hembsen die Mannschaft des Jahres. Dem TuS 13 Hembsen war es gelungen, beim jährlich ausgerichteten Hochstift-Cup mit 32 »Finishern« die größte Teilnehmerzahl aller angemeldeten Mannschaften zu erreichen, außerdem ging der TuS als Sieger hervor, und die Sportlerinnen und Sportler durften den Wanderpokal mit nach Hembsen nehmen.

»Großer Motivator und Vater des Erfolges ist Lauftrainer Josef Hillebrand aus Hembsen, der im Jahr 2014 mit großem Engagement die Laufgruppe mit wenigen Kindern gestartet hat«, erläuterte Hermann Temme.

Inzwischen habe Hillebrand mit Lauftrainerin Claudia Reinhold, ebenfalls aus Hembsen, eine zusätzliche Führungskraft für die Laufgruppe gewinnen können. »Im Jahr 2016 konnten beide bereits acht Kinder zum erfolgreichen Abschluss der Serie als ›Finisher‹ begleiten. Inzwischen führen sie ehrenamtlich vier Gruppen mit insgesamt mehr als 90 Kindern«, beschrieb der Bürgermeister diese Erfolgsgeschichte.

Training und Disziplin

»Im Sport fliegt der Erfolg niemandem einfach zu«, sagte Hermann Temme. Ohne intensives Training, ohne Disziplin, ohne die Bereitschaft, für ein lohnendes Ziel auch eine Menge Strapazen auf sich zu nehmen, könne niemand punkten.

Der erste Bürger der Stadt erwähnte aber auch »das Team hinter den Kulissen.«

Hermann Temme: »Hinter einem strahlenden Sieger, einer strahlenden Siegerin oder einer siegreichen Mannschaft stehen viele, die diesen Sieg mit ermöglicht haben. Und deshalb nehmen nicht nur unsere erfolgreichen Sportler auf dem heutigen Empfang einen Ehrenplatz ein, sondern auch ihre Betreuer und Trainer. Ebenso gilt mein besonderer Dank den Eltern der noch jungen Sportler.«

Der Sportler und die Sportlerin des Jahres haben je 100 Euro und die Mannschaft des Jahres 200 Euro als Geldgeschenk sowie eine Ehrenurkunde erhalten.

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