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In kleinen Dörfern kosten die Grundstücke kaum mehr als zehn Euro pro Quadratmeter

Wo bauen besonders billig ist

Bad Driburg/Brakel (WB). Wo in Brakel und Bad Driburg ist bauen besonders günstig? Wo gibt es die größten Baugrundstücke? Wo haben Häuslebauer überhaupt keine Aussicht auf einen Bauplatz? Das WESTFALEN-BLATT hat auf Basis von Daten auf den städtischen Internetseiten eine Übersicht erstellt.

Marius Thöne

In Kühlsen stehen fünf Grundstücke für eine eingeschossige Bebauung mit einer Größe von 600 bis 1200 Quadratmetern zur Verfügung. Je kleiner der Ort in den Städten Bad Driburg und Brakel ist, desto günstiger ist das Bauland. Foto: Frank Spiegel

Um eine wichtige Erkenntnis vorweg zu nehmen: Je kleiner der Ort, desto günstiger ist das Bauland. So bietet die Stadt Brakel in Frohnhausen (300 Einwohner) fünf teilerschlossene Bauplätze „Auf der Weide“ an. Sie sind zwischen 620 und 725 Quadratmetern groß und zum Quadratmeterpreis von zehn Euro (zuzüglich Erschließungskosten) zu haben. Nicht viel teurer ist es in Beller und Siddessen. Die teuersten Grundstücke werden jeweils in den Kernstädten angeboten.

Die Stadt Bad Driburg bietet ihre günstigsten Grundstücke in Kühlsen und Pömbsen für jeweils zwölf Euro pro Quadratmeter an. In Kühlsen stehen fünf Grundstücke für eine eingeschossige Bebauung mit einer Größe von 600 bis 1200 Quadratmetern zur Verfügung. Im Bergdorf Pömbsen sind vier Grundstücke verfügbar, die 500 bis 700 Quadratmeter groß sind und auch zweigeschossig bebaut werden können.

Stadt Brakel

In der Kernstadt Brakel gibt es an der Brunnenallee derzeit 13 Bauplätze zwischen 580 und 845 Quadratmetern, die sofort bebaubar sind. Die Preise liegen zwischen 51 und 60 Euro pro Quadratmeter – zuzüglich Erschließungskosten. In einem weiteren Bauabschnitt sind 17 weitere Bauplätze vorgesehen, die aber noch erschlossen werden müssen und derzeit nicht zum Verkauf stehen. In Beller am Grünen Grund stehen drei Baugrundstücke zum Verkauf – mit Größen zwischen 790 und 950 Quadratmetern. Der Preis liegt hier nach Angaben der Stadt Brakel bei „zirka elf Euro“ plus Erschließung. Am Südhang in Bellersen stehen fünf teilerschlossene Bauplätze zwischen 700 und 900 Quadratmetern zur Verfügung. Hier liegt der Quadratmeterpreis zuzüglich Erschließungskosten bei 25 Euro. In weiteren Bauabschnitten können zusätzliche 24 Bauplätze ausgewiesen werden.

In Erkeln im Rhedertal stehen sechs Bauplätze zwischen 570 und 750 Quadratmetern zum Verkauf. Sie kosten etwa 14,50 Euro, zuzüglich Erschließungskosten. Im Kattenfeld in Gehrden steht noch ein Grundstück mit einer Größe von 760 Quadratmetern zur Verfügung. Die Stadt Brakel kalkuliert hier mit einem Quadratmeterpreis von 12,78 Euro (ohne Erschließung). Im Märsch in Hembsen können noch fünf Grundstücke (720 bis 980 Quadratmeter groß) für 22 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Erschließungskosten bebaut werden. An der Mittelstraße in Istrup stehen noch zwei Flächen zur Verfügung. Der Quadratmeterpreis liegt hier bei 47,50 Euro. Im neuen Baugebiet Dorfmitte ist es mit 33,02 Euro etwas günstiger. Hier stehen fünf Grundstücke zur Verfügung.

An der Sonnenbrede in Siddessen kann noch ein Baugrundstück bebaut werden. Es ist 767 Quadratmeter groß und kostet günstige zehn Euro pro Quadratmeter.

Keine städtischen Baugrundstücke gibt es derzeit in Auenhausen, Rheder und Hampenhausen. In Bökendorf und Riesel bemüht sich die Stadt nach eigenen Angaben um die Ausweisung neuer Grundstücke.

Stadt Bad Driburg

Je näher die Dörfer an der Kernstadt liegen, desto teurer sind die Baulandpreise. In Alhausen sind im Wiebusch 22 Grundstücke eingeschossig bebaubar. Sie sind zwischen 500 und 1000 Quadratmeter groß und kosten unerschlossen 35 Euro.

In Dringenberg ist ein neues Baugebiet am Seegrund ausgewiesen worden, das sehr schnell ausverkauft war. Derzeit gibt es noch zwei Grundstücke, auf denen neben Wohn- auch Bürogebäude zulässig sind. Der Grundstückspreis liegt hier bei 25 Euro, ebenfalls unerschlossen.

In Herste stehen vier Bauflächen zur Veräußerung an, die sich in Verlängerung der Straße „Zum Spitzenberg“ befinden. Die Grundstücke sind 500 bis 567 Quadratmeter groß und werden zum Preis von 28 Euro pro Quadratmeter (ohne Erschließung) abgegeben.

15 Euro kostet der Quadratmeter Bauland in Langeland. Auch hier müssen potenzielle Bauherren die Erschließung noch einkalkulieren. In den Ortschaften, Erpentrup, Neuenheerse, Reelsen und Siebenstern stehen keine größeren, zusammenhängenden Wohnbauflächen zur Verfügung, allerdings können vereinzelte Baulücken geschlossen werden.

In der Kernstadt gibt es das städtische Baugebiet Josef-Kremeyer-Ring, wo Grundstücke zum Preis von etwas 85 Euro pro Quadratmeter, zuzüglich Erschließungs- und Vermessungskosten angeboten werden. Derzeit wird an einer Erweiterung des Gebietes gearbeitet. Darüber hinaus werden Grundstücke im privaten Baugebiet Parkblick angeboten. Die Grundstücke im Steyler Park sind nach Angaben der Grundstücksgesellschaft verkauft.

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