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"Mittelalterspectaculum" am Wochenende nach Ostern

Die Ritter halten in Warburg Einzug

Warburg

Seit über zwei Jahren hat es in der Warburger City kein richtiges Innenstadtfest mehr gegeben. Die Corona-Pandemie hat alles lahmgelegt. Das soll sich am Wochenende nach Ostern ändern. Die Ritter halten am 23. und 24. April wieder Einzug.

Von Jürgen Vahle

Jörg Sprenger, Wilm Pollmann und Marc Homberger (von links) haben das Programm für das 20. Warburger Mittelalterspetakel vorgestellt. Foto: Jürgen Vahle

Das 20. Warburger Mittelalterfestival rund um den Neustadtmarktplatz kommt nicht nur mit dem neuen Namen „Spectaculum“ daher. Es soll auch doppelt so groß werden. Etwa 20 Marktbeschicker gab es zuletzt 2019. Diesmal sind es mehr als 40.

Am Samstagmorgen, 23. April, um 11 Uhr beginnt das „Spectaculum“. Rund um den Marktplatz und entlang der Hauptstraße öffnen mittelalterliche Händler ihre Stände, zeigen Handwerker ihre längst vergessenen Fertigkeiten und servieren Schankwirte und Marktköche die Köstlichkeiten aus fernen Zeiten. Allerlei mittelalterliche Rollenspieler sollen kleine und große Marktbesucher zum Mitmachen animieren.

„Streuner" machen Musik

Und rund um die Kirche St. Johannes Baptist lagern Rittersleute und ihr Gefolge. Ein umfangreiches Programm mit Gauklern, Zauberern, Jongleuren und viel reisendem Volk soll die Besucher ins Staunen versetzen, während die zentrale Bühne auf dem Marktplatz der musizierenden Zunft gehört. Mit den „Streunern“, die am Samstag mehrmals mittelalterliche Lieder spielen, und den Spielleuten von „Comes Vagantes“, die am Sonntag Dudelsack und Schlagwerk erklingen lassen, sind zwei namhafte Bands der Szene verpflichtet worden. Feuerkünstler stehen am Samstagabend auf der Bühne.

Der genaue Programmablauf wird derzeit erarbeitet. Veranstalter ist und bleibt die Warburger Werbegemeinschaft, die Hanse. Organisiert wird das „Spectaculum“ von Marc Homberger aus Volkmarsen-Külte, der mit seiner Firma SKH Event vergleichbare Veranstaltungen auch in Großstädten wie Köln oder Dortmund anbietet.

Verkaufsoffener Sonntag

Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten dieser Art ist der Besuch in Warburg allerdings gänzlich kostenlos und lässt sich auch gut mit einem Einkaufsbummel verbinden. Denn am Sonntag, 24. April, sind am letzten Wochenende der Osterferien nicht nur Ritter, Gaukler und Musiker zu erleben. Die Geschäfte sind beim „Verkaufsoffenen“ von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Wilm Pollmann und Jörg Sprenger aus dem Lenkungskreis der Hanse freuen sich, dass endlich wieder Leben in die Stadt einzieht. Da das „Spectaculum“ eine Freiluft-Veranstaltung ist, gibt es auch keine Coronaschutz-Auflagen mehr. Und ohnehin verhielten sich die Menschen auch ohne Maskengebot sehr rücksichtsvoll. Das werde sicher auch für das Festival gelten.

Straßen werden gesperrt

Für den aufwendigen Aufbau der Stände muss die Hauptstraße bereits am Freitagmorgen, 22. April, von der Ecke Sternstraße bis Josef-Wirmer-Straße gesperrt werden. Gleiches gilt für die Markstraße. Die Kalandstraße soll dann am Freitagmittag folgen. Der Wochenmarkt wird verlegt. Das „Spectaculum“ öffnet am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Das vollständiges Programm gibt es, sobald es steht, im Internet.

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