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Borgholzer Vereinen sanieren alte Wohnung im Feuerwehrgerätehaus – Dorfhomepage ist auf einem guten Weg

Dorfwerkstatt hat ein neues Zuhause

Borgentreich

Die Dorfwerkstatt Borgholz hat Besuch von Christian Haase und Nicolas Aisch bekommen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und der Bürgermeister wollten sich über den Stand der neue Dorf-Internetseite informieren und sich das neue Zuhause im Feuerwehrhaus ansehen.

Wie mehrfach berichtet, zuletzt am 31. März, betreut das von der VHS geschulte Team des Projekts „DZD“ (Dorf-Zukunft-Digital) auf einer vom Fraunhofer-Institut entwickelten Plattform die Internetseite www.borgholz.de. Dort ist schon vieles realisiert worden – vom regionalen Online-Marktplatz bis hin zum Dorf-Chat.

Informationen aus dem Ort, aktuelle und geschichtliche, werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Aktivitäten der örtlichen Vereine, deren Geschichte und Engagements sind dort nachzulesen. Alles ist verknüpft mit der App „Dorffunk“, über die auch die „DorfNews“ abgerufen werden können.

Freies WLAN im Ortskern

Im Borgholzer Ortskern im Bereich der Digitalen Dorfwerkstatt steht mittlerweile für jedermann freies WLAN zu Verfügung. „Redakteure“ des Teams sind Gerhard Brast, Andree Gievers, Burkhard Gievers und Ortsvorsteher Franz-Josef Wegener.

Durch die Förderung und das ehrenamtliche Engagement ist das Projekt – wie auch in 30 anderen Orten des Kreises Höxter – bisher kostenneutral.

Archiv der Borgholzer Vereine

Ebenfalls wurde vorgestellt, dass seit Mitte vergangenen Jahres die alte Wohnung im Feuerwehrgerätehaus zum Aufenthaltsort der Borgholzer Dorfwerkstatt und als Archiv der Borgholzer Vereine umgebaut worden ist. Die Räume, die sich in einem sehr schlechten Zustand befanden, wurden vollkommen ausgeräumt. Die kompletten Stromleitungen wurden erneuert. Es wurden neue Türen eingebaut, die Sanitäreinrichtungen erneuert und eine Teeküche eingebaut.

„Das alles in Eigenleistung der Borgholzer Vereine. Leider hat es aufgrund der Corona-Pandemie etwas länger gedauert“, berichtet Ortsvorsteher Franz-Josef Wegener: „Nun kaufen die Vereine die Möbel, so dass wir die Räume langsam bewohnen können. Jetzt haben wir einen zentralen Standort und ziehen jetzt ein“.

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