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Willebadessener Behörde soll zum Jahresanfang wachsen

Drei weitere Städte aus dem Kreis Höxter wollen zum Gemeindeforstamt

Marienmünster/Steinheim/Nieheim

Die Städte Marienmünster, Nieheim und Steinheim wollen Anfang kommenden Jahres Teil des Gemeindeforstamtes Willebadessen werden. Das geht aus nahezu gleichlautenden Beschlussvorlagen für die politischen Gremien in den Kommunen hervor.

Die drei Nordkreisstädte versprechen sich viel vom Gemeindeforstamt. Foto: Jens Büttner/dpa

Für diesen Schritt gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: Zum einen steht die Forstbetriebsgemeinschaft, der die drei Kommunen noch bis zum Jahresende angehören, vor dem Aus, weil sich kein Vorstand mehr findet. Zum anderen hatte das Regionalforstamt in Neuenheerse bis vor einigen Jahren neben der Betriebsleitung auch die Beförsterung und den Holzverkauf für die Forstbetriebsgemeinschaft übernommen. Der Holzverkauf für Dritte ist kartellrechtlich allerdings nicht mehr zulässig, so dass sich die Forstbetriebsgemeinschaft in einem vergleichsweise aufwendigen Konstrukt wiederfand. So musste sie der neugegründeten Forstwirtschaftlichen Vereinigung Hochstift beitreten, um die Holzvermarktung sicherzustellen. Da die Forstwirtschaftliche Vereinigung Hochstift aber keine eigene Holzvermarktungsorganisation aufbauen wollte, ist diese wiederum an der Genossenschaft Waldbauernholz Sauerland-Hellweg eG beteiligt. Diese vermittelt und organisiert den Verkauf des eingeschlagenen Holzes.

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