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Heimatschutzverein aus Warburg-Welda ehrt langjährige Mitglieder

Ein Schritt Richtung Normalität

Warburg

Unter dem Motto „Neustart miteinander“ hat der Heimatschutzverein aus Warburg-Welda am vergangenen Wochenende die ersten Schritte gewagt, wieder ein wenig „Normalität“ zu schaffen.

Ehrungen beim Heimatschutzverein Welda (von links): Offizier Roman Haffert, Kassierer Johannes Multhaupt, Hubertus Langer (40 Jahre), Reinhard Multhaupt (25 Jahre), Burkhard Waldeyer (40 Jahre), Dieter Dewenter (50 Jahre), Matthias Winkler (40 Jahre), Frank Sprenger (25 Jahre), Markus Vieth (25 Jahre), Andreas Brand (40 Jahre), Fähnrich Jörg Isermann, Oberst Michael Melzer und der Vorsitzende und König Jürgen Menne Foto: Heimatschutzverein Welda

Zahlreiche Schützenbrüder kamen mit ihren Familien am Samstag in der Iberg-Halle zusammen, um im Rahmen eines Sektempfangs die Jubelmajestäten der beiden vergangenen Jahre zu ehren.

Das teilt der Heimatschutzverein in einer Pressemitteilung mit. Musikalisch wurde die Feierstunde vom Musikverein Volkmarsen begleitet. Im Sommer waren die Jubilare bereits zu Hause besucht und mit einem Blumenstrauß bedacht worden. Nun wurden ihnen im Rahmen einer kleinen Feierstunde auch die Orden überreicht.

Marlies Menne erhielt ihren Orden für das 40-jährige Königinnenjubiläum im Jahr 2020 und Hannelore Kuhaupt für das 40-jährige Königinnenjubiläum im Jahr 2021. Beide erhielten zusätzlich einen Blumenstrauß. Für ihr 25-jähriges Königsjubiläum im Jahr 2021 erhielten Hans und Gudrun Trossen ihre Jubiläumsorden und die Jubelkönigin zusätzlich einen Blumenstrauß.

Das Foto zeigt (von links): Den Vorsitzenden und König Jürgen Menne, Hannelore Kuhaupt (Königin 1981), Marlies Menne (Königin 1980), Gudrun und Hans Trossen (Königspaar 1996) sowie die amtierende Königin Susanne Menne. Foto: Heimatschutzverein Welda

Im Verlauf des Abends feierte die Schützenfamilie bei bester Stimmung einen Schützenball, der musikalisch unterstützt wurde von der Tanz- und Partyband „Genial-Live“ aus Altenbeken.

Am Sonntag konnte der Heimatschutzverein Welda Freunde und Gäste zum Blasmusikfrühschoppen begrüßen. Auch die Schützenvereine aus den Nachbarorten waren mit Abordnungen vertreten. So konnten die Freunde von den Schützenvereinen aus Wormeln, Calenberg, Herlinghausen, Warburg und Rimbeck sowie von den Schützengesellschaften aus Volkmarsen und Lütersheim begrüßt werden.

Besonders gefreut hat die Schützen auch die Teilnahme einer Abordnung des Spielmannszuges Großeneder, der seit vielen Jahren das Schützenfest begleitet. Der Blasmusikfrühschoppen wurde zudem von den Kugelsburg-Musikanten aus Volkmarsen begleitet, die immer wieder mit ihrem musikalischen Können zu begeistern wussten.

Im Rahmen des Frühschoppens wurden auch Ehrungen für langjährige Mitglieder aus den Jahren 2020 und 2021 nachgeholt. Die Ehrungen für 70-jährige Mitgliedschaft bei Heinrich Lindemann und Franz-Josef Kuhaupt waren im Sommer vorgenommen worden. Nun konnten die Jubilare für 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Markus Vieth, Reinhard Multhaupt und Frank Sprenger ihre Orden. Der langjährige Gemeindepfarrer Alfons Weskamp konnte nicht teilnehmen. Er soll den Orden zu einem späteren Zeitpunkt erhalten.

Für 40-jährige Mitgliedschaft konnten Mathias Winkler, Burkhard Waldeyer, Hubertus Langer und Andreas Brand geehrt werden. Michael Deppe, Stefan Flore, Roland Lindemann und Peter Dierkes konnten nicht teilnehmen und bekommen ihren Orden zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

Für 50-jährige Mitgliedschaft hat der Heimatschutzverein den Schützenbruder Dieter Dewenter mit einem Orden ausgezeichnet. Da Wolfgang Kuhaupt und Horst Feller nicht teilnehmen konnten, erhalten sie den Orden zu einem späteren Zeitpunkt.

Franz Drude wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Heimatschutzverein Welda. Foto: Heimatschutzverein Welda

Eine ganz besondere Ehrung wurde dem Schützenbruder Franz Drude zuteil. Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Heimatschutzverein Welda. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt und mit einem Orden sowie der Ernennungsurkunde ausgezeichnet. Darüber hinaus bekam er die goldene Mützenkordel als äußeres Zeichen seiner Ehrenmitgliedschaft.

Im weiteren Verlauf des Tages versorgte der Festwirt Christian Pooch mit seinem Team alle Gäste mit Getränken und einem Mittagessen sowie am frühen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, bevor der gelungene Neustart am späten Nachmittag seinen Ausklang fand.

Der Neustart fand unter der Einhaltung der 3-G-Regeln statt. Die Weldaer Schützen hoffen, dass das Schützenfest im Jahr 2022 wieder in der gewohnten Tradition gefeiert werden kann.

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