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Staatsanwaltschaft Paderborn und Kriminalpolizei Höxter beschäftigt das Unglück am Rande des Schützenfestes

Ermittlungen in Willebadessen-Niesen nach Tod im Pool

Willebadessen-Niesen

Die Kriminalpolizei Höxter und die Staatsanwaltschaft Paderborn ermitteln nach dem tödlichen Pool-Unfall am Rande des Niesener Schützenfestes.

Von Silvia Schonheim

Das Schützenfest in Niesen wird von dem tragischen Unglück überschattet. Foto: Ralf Benner

Ein 30-Jähriger aus Peckelsheim war am Freitag bei einem Sturz in einen Pool vor dem Haus den Schützenkönigs so schwer verletzt worden, dass er einen Tag später im Krankenhaus verstarb.

Nach unbestätigten Hinweisen soll der junge Mann vor seinem Sturz in den Pool auf den Schultern von zwei weiteren Personen getragen worden sein. Die Polizei wollte diese Information weder bestätigen noch dementieren.

„Die Ermittlungen mit Zeugenbefragungen laufen noch“, sagt Jörg Niggemann, Pressesprecher der Polizei Höxter, auf Anfrage.

Pool vor dem Haus des Schützenkönigs

Der Pool vor dem Haus des amtierenden Schützenkönigs sei etwa 1,20 Meter hoch gewesen. „Er stand auf Asphalt, zwischen Pool und Untergrund lag eine Schutzmatte“, so der Polizei-Pressesprecher. Mittlerweile ist der runde Pool abgebaut worden.

Nach Angaben von Jörg Niggemann soll der Pool zum Unfallzeitpunkt nicht randvoll mit Wasser gefüllt gewesen sein. „Polizei und Staatsanwaltschaft müssen auch klären, inwieweit Alkohol bei dem Unfall eine Rolle gespielt hat“, sagt Jörg Niggemann.

Keine Auskunft von der Staatsanwaltschaft

Kai Waschkies, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Paderborn, wollte sich nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern.

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