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Beliebte Veranstaltung erlebt Neuauflage am 27. August

Festival „Folk For Friends“ steigt mit Musik und Highland-Games in Steinheim

Steinheim

Das Open-Air-Festival „Folk For Friends“ mit den Highland-Games sowie allerhand Musik ist zurück in Steinheim. Die Junge Kultur organisiert die beliebte Veranstaltung für Samstag, 27. August.

Von Dennis Pape

Den Tag über werden die Athleten sich an Toss the Caber, Slalom Race, Sheaf the Balance und weiteren schottische Disziplinen vergnügen. Foto: privat

Auf dem Gelände der Firma Hobatex, nahe dem Bahnhof im Heideweg, sollen sich die Besucher wie in den Highlands fühlen, betonen die Veranstalter. „Um 10 Uhr ziehen die Clans mit Pipe and Drum auf das Battlefield ein. Den Tag über werden die Athleten sich an Toss the Caber, Slalom Race, Sheaf the Balance und weiteren schottische Disziplinen vergnügen“, schreibt die Junge Kultur Steinheim.

Zuschauer seien darüber hinaus ebenfalls willkommen - nicht zuletzt auch, um die Clans anzufeuern. Für die kleinen Festivalbesucher steht außerdem ein Schottendorf bereit für Kinder-Highland-Games und Bogenschießen. „Das Kinderschminken dürfen übrigens auch die Großen Highland-Freunde besuchen, um sich ein ordentliches Highland-Outfit verpassen zu lassen“, teilen die Veranstalter mit.

Pride of Scotland tritt in Steinheim auf. Foto: privat

Die Musiker von „The Pride of Scotland Pipes and Drums“ sollen tagsüber sowie am Abend in den Umbaupausen für die Klänge der Highlands sorgen. Um 18 Uhr ist dann die Siegerehrung der Highland Games auf der Bühne. Danach spielen „Die Lapplaender“, „Dánacht“ und „In Search of a Rose“ bis 1 Uhr live.

„Im Ausschank ist natürlich Guinness und Kilkenny und auch der beliebte Whiskey-Stand lädt zur Verkostung ein“, heißt es weiter. Der Besuch der Highland Games ist kostenfrei, für den musikalischen Teil der Veranstaltung erhebt die Junge Kultur jedoch fünf Euro Eintritt an der Tageskasse.

Dánacht

Bereits 2019 brachte diese Band bei ihrem ersten Besuch in Steinheim Irish Folk vom Feinsten zu Gehör. „Dánacht“ - dieser Name steht für dynamischen, traditionellen Irish Folk aus Oldenburg. Inspiriert von den großen Bands und Musikern des letzten Jahrhunderts und mit junger Energie, kombinieren die fünf Musiker schwungvolle Tunes und Songs mit gefühlvoll zerbrechlichen Tönen. Die Jungs und Mädels von „Dánacht“ überzeugen den Zuhörer dabei nicht nur mit eigenen ausgefeilten Arrangements, sondern auch mit Eigenkompositionen.

Die Lapplaender wollen dem Publikum beim Festival einheizen. Foto: privat

Kommen die Musikstudenten ursprünglich aus verschiedenen musikalischen Bereichen, vereint sie jedoch die gemeinsame Leidenschaft zum Irish Folk. Diese ist in ihrer Musik zu hören und live jedem Einzelnen von ihnen anzusehen. Stets ein Lächeln auf dem Gesicht und mit facettenreicher Instrumentierung, entführen „Dánacht“ Alt und Jung in eine andere Welt und laden ein zum gemeinsamen Träumen, Tanzen und Feiern. Ende 2016 gegründet, können „Dánacht“ schon einiges vorweisen. Ob Privatveranstaltungen daheim in Oldenburg, Auftritte auf kleine Bühnen, oder auch in ganz großen Locations in Berlin und Hannover - „Dánacht“ schaffen es, den Zuschauer zu packen und zu begeistern, so die Veranstalter.

Lapplaender

Nein, sie kommen nicht aus dem Norden Skandinaviens, diese Lapplaender. Sie kommen aus Oberhausen - und haben sich einer sehr ungewohnten Mischung verschrieben, die sie selbst „Indie-Folk“ nennen.

In Search of a Rose

Die Lokalmatadoren aus der lippischen Nachbarschaft - und trotzdem zum ersten Mal beim Festival dabei. Bereits in den 1990er Jahren ließen „In Search of a Rose“ mit ihrem Debutalbum „Conquering“ und auch als „1 LIVE Band des Monats“ Fans und Fachwelt zum ersten Mal aufhorchen. Seitdem besetzt die Band mit ihrem typischen Shamrock´n Roll – einer generationen-übergreifenden Mischung aus traditionellen irischen Tunes, getragen von Punk, Folk und Rock – einen festen Platz in der deutschen Folk-Rock-Szene.

Den Tag über werden die Athleten sich an Toss the Caber, Slalom Race, Sheaf the Balance und weiteren schottische Disziplinen vergnügen. Foto: privat

Die Band tourte bis zum Ende des Jahrtausends durch Deutschland und das benachbarte Ausland und traf sich mit Szenegrößen wie den Pogues, Oysterband, Fiddler‘s Green, Celtas Cortos oder New Model Army zum musikalischen Austausch. Mehrere Studioalben und unzählige Live-Auftritte später konnte die Formation im vergangenen Jahr bereits ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum begehen.

Und auch ihr jüngstes Studioalbum „Horses for Courses“ beweist wieder, dass In Search of a Rose nach wie vor zum Kanon bester deutscher Celtic Rock- Bands zu zählen ist, bei deren Auftritten Party-Stimmung garantiert ist!

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