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Orgelstadt Borgentreich verabschiedet Hubert Hillebrand

Förster geht zum zweiten Mal in Ruhestand

Borgentreich

Hubert Hillebrand geht zum zweiten Mal in den Ruhestand. 60 Jahre hat er im und für den Wald gearbeitet. In Zukunft wird Hillebrand nur noch in der Freizeit mit seinem Hund durch den Wald spazieren. Die Orgelstadt Borgentreich hat den Forstwirtschaftsmeister endgültig in den Ruhestand verabschiedet.

Die Stadt Borgentreich hat Forstwirtschaftsmeister Hubert Hillebrand in den Ruhestand verabschiedet (von links): Valentin Hermann, Philipp Hengst (Personalverwaltung), Norbert Vohs, Benedikt Stöcker, Hubert Hillebrand, Carsten Polan, Dieter Stromberg, stellvertretender Bauhofleiter Andreas Menne, Bürgermeister Nicolas Aisch, Christof Derenthal und Nicolas Osburg. Foto: Orgelstadt Borgentreich

60 Jahre war Hubert Hillebrand in der Forstwirtschaft tätig. 1962 begann er seine Ausbildung zum Forstwirt. 49 Jahre war er als Forstwirtschaftsmeister bei der Stadt Warburg beschäftigt.

Ruhestand in Teilen aufgegeben

Eigentlich war er bereits Ruheständler. Im Mai 2018 gab er seinen Ruhestand in Teilen wieder auf und sprang in schwierigen Zeiten bei der Stadt Borgentreich ein.

Und so war der Forstwirtschaftsmeister in den vergangenen vier Jahren für die etwa 400 Hektar Stadtwald und Waldungen der sogenannten Gemeindegliedervermögen in Bühne, Manrode und Muddenhagen im Borgentreicher Stadtgebiet verantwortlich.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde nutzte Bürgermeister Nicolas Aisch die Gelegenheit, sich für den Dienst in der Orgelstadt zu bedanken.

Dieter Stromberg

Ebenfalls bedankte sich Dieter Stromberg als Sachbearbeiter für den Wald im Borgentreicher Rathaus für die überaus produktive Zusammenarbeit. Für ihn sei Hubert Hillebrand „ein Mann der Taten“ gewesen, auf den er sich stets habe verlassen können.

Ortsvorsteher von Muddenhagen bedankt sich

Auch Ortsvorsteher Valentin Hermann aus Muddenhagen ließ es sich nicht nehmen, um sich vor allem für die geleistete Arbeit im Gliedervermögen Muddenhagen zu bedanken. Hubert Hillebrand habe maßgeblich zur Wiederaufforstung des Waldes beigetragen. Hermann: „Der Wald hatte vorher insbesondere durch die Sturmtiefs Friedricke und Eberhard sowie den Borkenkäfer gelitten. Es waren massive Kalamitäten entstanden“.

Gemeindeforstamtsleiter Nicolas Osburg, Förster Benedikt Stöcker und Norbert Vohs, ebenfalls vom Gemeindeforstamt in Willebadessen, bedankten sich ebenso für die hervorragende, kollegiale Zusammenarbeit und die zahlreichen Erfahrungen, von denen sie durch Hubert Hillebrand profitieren konnten.

Auch der Personalrat in Person von Carsten Polen bedankte sich bei Hillebrand und überreichte ein kleines Präsent.

Hubert Hillebrand geht weiter als Jäger in den Wald

Dem Wald wird Hubert Hillebrand auch zukünftig nicht den Rücken kehren. So ist er leidenschaftlicher Jäger, geht gern mit seinem Hund spazieren und fährt gern Fahrrad. Zukünftig wird er sich außerdem im Bogenschießen versuchen und handwerklichen Tätigkeiten um Haus und Garten nachgehen.

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