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Sonja Wiesner (25) und Tasja Hellwig (36) übernehmen wichtige pädagogische Aufgaben in der Bildungseinrichtung des Erzbistums

Generationswechsel in der Landvolkshochschule

Warburg

Im pädagogischen Team der Landvolkshochschule Hardehausen hat sich ein Generationswechsel vollzogen. In der Nachfolge von Monika Porrmann, die 35 Jahre in Warburg-Hardehausen gearbeitet hat und Ende April in den Ruhestand wechselte, hat Sonja Wiesner (25) diese Stelle übernommen.

Sonja Wiesner (vorne, rechts) und Tasja Hellwig (vorne, links) werden von Direktor Uwe Wischkony und Barbara Leufgen mit einem Blumenstrauß in Hardehausen willkommen geheißen. Foto: LVH Hardehausen

Die junge Theologin stammt aus einem kleinen Dorf in der bayerischen Oberpfalz und ist „so richtig am Land aufgewachsen – zwischen Kühen, Traktoren und barocken Kirchen“, wie sie selbst es beschreibt. Den Sprung ins ferne Ostwestfalen hat sie gewagt, weil sie Hardehausen gleich als Ort für die Menschen und Oase der Erholung kennengelernt hat.

Nachhaltigkeit und Umweltengagement

Die Neu-Warburgerin wird Ansprechpartnerin für die vielen Frauengruppen sein, sich an den Familienangeboten beteiligen und religiöse Themen einbringen. Dabei fügt sich ihr Herzensanliegen sehr gut in ihr neues Umfeld ein: Nachhaltigkeit und Umweltengagement. Die Naturliebhaberin hat insbesondere die Menschen im Blick, „die unter dem verschwenderischen Lebensstil massiv leiden“.

Zeitgleich mit Sonja Wiesner hat Tasja Hellwig (36) aus Korbach ihre Arbeit in der Landvolkshochschule begonnen. Die junge Mutter von zwei Kindern ist neue Agrarreferentin und komplettiert das Team.

Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb, hat sie in Kassel und Göttingen Agribusiness und Pferdewissenschaften studiert und auch in Neuseeland über ein Jahr landwirtschaftliche Erfahrungen gesammelt. Aus bisherigen Aufgaben bringt sie darüber hinaus Kompetenzen in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit mit.

Ökologie und Umweltschutz

Mit Sonja Wiesner verbindet sie das Interesse an Ökologie und Umweltschutz. „Ich arbeite gern mit Menschen aller Altersgruppen und finde es immer spannend, etwas über die verschiedenen Hintergründe zu erfahren, die diese mitbringen“, bringt Hellwig ihre Motivation für die neue Stelle auf den Punkt.

„Wir freuen uns, dass unser pädagogisches Team wieder vollständig ist und wir in dieser Zeit von Corona den Generationswechsel so reibungslos umsetzen konnten“, kommentiert der scheidende Direktor Uwe Wischkony die Veränderung. Auch die Gäste mögen den beiden Neuen wohlwollend begegnen, dann könne das Angebot erfolgreich fortgesetzt werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet.

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