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In vielen Orten des Warburger Landes gibt es wegen der Corona-Lage veränderte Umzüge und Treffen

Heiliger Nikolaus lässt sich nicht stoppen

Warburg/Borgentreich/Willebadessen

In vielen Ortschaften des Warburger Landes war der Nikolaus am Wochenende und am gestrigen Nikolaustag unterwegs. Corona konnte ihn nicht überall stoppen.

Einen Nikolaus-Drive-In gab es in Willebadessen. Feuerwehrmann Daniel Koop (links) hat den heiligen Mann unterstützt, der hier auch Marvin (6) eine Tüte überreicht. Als Dank hatte der Junge dem Nikolaus sein selbst gemaltes Bild mitgebracht. Foto: Bettina Peters Foto: Foto: Bettina Peters

Wo der heilige Mann zu Besuch war, fielen die Umzügen und Treffen kleiner aus und wurden umgeplant. Verzichten wollte man auf die Traditionsveranstaltung aber vielerorts nicht. Daher wurde oft bis zum letzten Moment am Corona-Konzept gefeilt, nach dem sich der Heilige durch die Orte bewegte. In der Mehrzahl der Fälle erhielt er Unterstützung durch die Mitglieder der Feuerwehr.

In Eissen hatte die Kita Hüssenbergnest des Besuch des Nikolauses organisiert. Die Feuerwehr half tatkräftig mit. Foto: Privat

Wie am Samstag in Eissen. Durch die Organisation der Elterninitiative des Kindergartens Hüssenbergnest konnte der Nikolaus die Kinder trotz Corona überraschen. Das Ergebnis waren leuchtende Kinderaugen und strahlende Gesichter.

Mit der Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr, die den Nikolaus mit dem Feuerwehrauto fuhr, konnte er auch bei schlechtem Wetter jedes Kind an seiner Haustür begrüßen. Neben ein paar netten Worten bekamen die Kinder Säckchen, in denen sich unter anderem leckere Mandarinen und Äpfel befanden, gesponsert vom Biolandhof Engemann.

In Willebadessen kam der Nikolaus mit der Feuerwehr aufgrund der Pandemie nicht wie üblich in die Pfarrkirche. Stattdessen organisierten die Ausbilder der Jugendfeuerwehr bereits zum zweiten Mal einen Drive-In vor der Stadthalle.

Die Mädchen und Jungen aus Willebadessen und Umgebung konnten dem Nikolaus aus dem Auto winken und kurz mit ihm sprechen, bevor sie seine Gaben ins Auto gereicht bekamen. Der Nikolaus zeigte sich am Montagabend glücklich, auch in schweren Zeiten für die Kinder da zu sein und hofft, im nächsten Jahr wieder in die Kirche kommen zu können.

60 Kinder beschenkte der heilige Mann in Körbecke. Foto: Privat

Bereits am vergangenen Freitag konnten sich in Körbecke 60 Kinder ihre Nikolaustüten abholen. Die Mitglieder des Musikvereins, welche die Nikolausfeier aufgrund der Kontaktbeschränkungen im vergangenen Jahr sehr reduziert draußen veranstalten mussten, hatten gehofft, in diesem Jahr wieder in der warmen Halle bei adventlichen Melodien in glänzende Kinderaugen schauen zu können. Schweren Herzens haben die Musiker die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder nach draußen verlegt. Mit Abstand und Maske konnten die Kinder einzeln dem Nikolaus ihr Herz ausschütten, bevor sie sich eine Tüte abholen durften. Es bleibt die Hoffnung, dass das jetzt nicht „alle Jahre wieder“ so ist.

In der St.-Nikolaus-Gemeinde in Germete kam der heilige Mann begleitet von einem Engelchen auf der Kutsche. Das Konzept der Vorjahres griff auch 2021 wieder. An zuvor festgelegten Stellen im Luftkurort legte er einen kleinen Zwischenstopp ein, bei dem Kinder ihre Tüten in Empfang nehmen konnten. Mehr als 100 Mädchen und Jungen beschenkte der Kirchenpatron auf diese Weise. Organisiert worden war die Aktion von der Feuerwehr, die auch die Tüten gepackt hatte.

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