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Langjährige Mitarbeiter gehen  in die Rente

Abschied von der Lebenshilfe Höxter

Höxter-Ottbergen

Hans Markus, der Geschäftsführer der Lebenshilfe-Werkstätten in Höxter, hat jetzt sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten Am Grünenberg in ihre Rente verabschiedet.

Abschied bei der Lebenshilfe (von links): Doris Micus, Christoph Lessmann (Werkstattleiter), Bettina Hesse, Hans Markus (Geschäftsführer), Martin Alteköster, Barbara Bremer, Klaus Henniges, Jürgen Gutowski. Foto: Lebenshilfe

Aus Anlass der Berentung von Doris Micus, einer mit 43 Dienstjahren langjährigen Mitarbeiterin aus dem Bereich der Betreuung von Menschen mit geistigen Behinderungen, holte die Lebenshilfe Höxter fünf weitere Berentungen, die wegen der Corona-Pandemie nicht gebührend gefeiert werden konnten, nach.

„Insgesamt verabschieden wir heute über 200 Jahre Berufserfahrung“ führte Hans  Markus zu Beginn der Feierstunde im Gasthof Kirchhoff in Amelunxen aus.

Er freute sich sehr, sich neben Doris Micus auch von der ebenfalls 43 Jahre in der Lebenshilfe tätigen Bettina Hesse, die im Bereich der Verwaltung der Lebenshilfe Höxter arbeitete, nun endlich gebührend verabschieden zu können.

Auch die anderen vier angehenden Rentner waren über Jahrzehnte den Werkstätten Am Grünenberg, einer der drei großen Werkstätten für Menschen mit Behinderung im Kreis Höxter, treu.

Die Verdienste von Martin Alteköster (36 Dienstjahre), Jürgen Gutowski (33 Dienstjahre), Klaus Henniges (29 Dienstjahre) und Barbara Bremer (20 Dienstjahre) wurden vom Geschäftsführer und auch dem Werkstattleiter der Lebenshilfe Höxter, Christoph Lessmann, hervorgehoben und gewürdigt.

Während der Feierstunde, zu der auch Kolleginnen und Kollegen der Jubilare eingeladen waren, wurden Anekdoten aus den vergangenen Jahren und auch aus den Anfängen der 1967 gegründeten und seitdem stetig gewachsenen Lebenshilfe in Höxter ausgetauscht.

Mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge gingen die Feiernden am Ende der Veranstaltung auseinander, die einen in den wohlverdienten Ruhestand, die anderen wieder zur Arbeit, wo die sechs Jubilare sicherlich große Lücken hinterlassen haben, die nun zu füllen sind.

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