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Lewag-Aufsichtsrat im Amt bestätigt – Reguläre Dividenden um 20 Prozent erhöht

Aktionäre profitieren vom Wachstum

Beverungen (WB). Als Produzent von Maschinen, die für die Glasindustrie unverzichtbar sind, bedient die Hegla-Gruppe erfolgreich den internationalen Markt. Auf der Hauptversammlung der Lewag Holding AG, die im Besitz sämtlicher Anteile an dem Beverunger Unternehmen ist, wurde den Aktionären das Geschäftsjahr 2017 in Zahlen vorgestellt.

Roman Winkelhahn

Der Kopf des Lewag-Konzerns: Dr. Ulrich Bittihn (Aufsichtsrat), Frank Schürmann (Vorstand), Jochen H. Hesselbach (Vorstand), Georg F. Hesselbach (Aufsichtsrat), Dr. Lutz Gierse (Protokollführer) und Albrecht Hertz-Eichenrode (Aufsichtsrat). Foto: Roman Winkelhahn

Die Gesamtleistung im Lewag-Konzern erreichte im Geschäftsjahr 2017 einen Rekordwert: rund 81 Millionen Euro konnten angehäuft werden, 4,6 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Mit dieser Summe unterstreicht der Lewag-Konzern als alleiniger Inhaber aller Anteile an der Hegla-Gruppe seine Stellung als stetig wachsendes und global agierendes Industrieunternehmen. Auch die steigende Mitarbeiterzahl steht als Synonym für die Entwicklung: 591 waren es 2017 im Jahresdurchschnitt, 543 im Geschäftsjahr davor. Ein Großteil der Mitarbeiter, und zwar mehr als 90 Prozent, sind in Deutschland beschäftigt. Hegla betreibt jedoch auch Werke in Frankreich, dem Vereinigten Königreich und den USA.

Erfreuliche Zahlen für das Jahr 2017

Aufgrund der »erfreulichen Ertragslage für das Geschäftsjahr 2017« wurde auf der Hauptversammlung eine Erhöhung der regulären Dividende um 20 Prozent auf 0,30 Euro je Aktie beschlossen. Zudem wurden Georg F. Hesselbach, Albrecht Hertz Eichenrode und Dr. Ulrich Bittihn in ihren Ämtern bestätigt und werden für weitere fünf Jahre den Aufsichtsrat stellen. »Die Fähigkeit der Lewag Holding AG und ihrer Tochterunternehmen zur Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen war im Berichtszeitraum stets gegeben«, verkündete Lewag-Vorstand Jochen H. Hesselbach.

Forschung und Entwicklung von hoher Bedeutung

Man bemühe sich stets, durch Innovationen und geschickte Kapitalsteuerung an der Marktspitze zu bleiben. Dabei sei auch die Sparte Forschung und Entwicklung von hoher Bedeutung. Beispielsweise arbeiten Techniker und Informatiker des Konzerns momentan an der Entwicklung eines fahrerlosen, EDV-gesteuerten Systems für die innerbetriebliche Logistik. Des Weiteren arbeite man in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Gesellschaft an einer Lasertechnik zur Trennung von Folien. »Hegla verfügt nicht über eine eigenständige F&E-Abteilung«, erklärte Hesselbach. Die Forschungsarbeit werde von der Geschäftsführung initiiert und von Mitarbeitern im jeweiligen Fachbereich ausgeführt. »Im Einzelfall auch unter Einbezug von externen Beratern oder Forschungseinrichtungen«, so Hesselbach.

Nach dem Beschluss der Hauptversammlung, die reguläre Dividende auf 0,30 Euro zu erhöhen, beträgt die Ausschüttungssumme der Lewag Holding AG nun 1,4 Millionen Euro. »Ich bedanke mich für das der Lewag und deren Organen entgegen gebrachte Vertrauen«, beendete Jochen H. Hesselbach seine Ansprache.

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