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Erste Bürgerversammlung am Freitag – Kritik an Abtrennung von Straßen

B64: BI Ottbergen wird gegründet

Ottbergen (WB/rom). Mit dem Vorentwurf von »Straßen NRW« zum Neubau der B64 in Ottbergen sind viele Bürgerinnen und Bürger des Ortes nicht zufrieden. Durch die »Abtrennung von Ortsteilen«, so lautet es in einem Flyer, drohe »für alle Zeit« eine Veränderung des Ortsbildes. Dies wollen die Ottberger verhindern und fordern deshalb eine stärkere Teilhabe der betroffenen Bürger an der Straßenplanung. Dazu laden Bernhard Föckel und Walter Sonntag am Freitag, 29 Juni, um 19 Uhr zu einer Bürgerversammlung in den KuStall im Wiemers-Meyerschen Hof ein.

Bernhard Föckel, Wolfgang Sonntag und Eva Müller (von links) bei der Ortsbesichtigung mit mehr als 40 Bürgern. Foto: Isabell Waschkies

»Es soll nicht Ziel sein, die neue B64 zu verhindern«, heißt es in der Einladung. Man wolle erreichen, dass die Anliegen der Bürger gezielt in die Planung durch »Straßen NRW« einfließen. Außerdem soll im Kontext der Versammlung das Aktionsbündnis »B64 Ottbergen« gegründet werden. Der Zusammenschluss von betroffenen Bürgern fordert unter anderem eine Alternative zur geplanten Schleifenanbindung der L890 an die neue B64, einen verbesserten Lärmschutz, eine Aufweitung der Bahnhofsunterführung zu einer einheitlichen Straßenbreite sowie eine verbesserte Anbindung der verschiedenen Ortsteile.

Politiker kommen dazu

Zur Versammlung und der Gründung des Aktionsbündnisses am kommenden Freitag sind auch die beiden Parlamentsmitglieder Christian Haase (MdB, CDU) und Matthias Goeken (MdL, CDU) sowie Bürgermeister Alexander Fischer (SPD), Baudezernentin Claudia Koch und der Ortsausschuss Ottbergen eingeladen.

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