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Empfang für Delegation aus Höxters Partnerstadt  im Rathaus - dann ging es zum Festakt nach Corvey

Bundespräsident nimmt sich im Corveyer Westwerk Zeit für Gäste aus Corbie

Höxter

Das war ein ereignisreicher Tag für die Gäste aus Höxters Partnerstadt Corbie. Seit Donnerstag waren die 18 Franzosen schon bei Gastfamilien in Höxter, aber der Sonntag wurde dann doch ein Höhepunkt. Morgens der städtische Empfang im Rathaus, nachmittags ging es  dann zum Festakt "1200 Jahre Corvey" im alten Kloster, das Mönche aus Corbie 822 gegründet hatten.  Und dann nahm sich überraschend Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Westwerk auch noch ein paar Minuten Extra-Zeit, um mit einigen Besuchern aus Corbie zu sprechen .

Empfang der Stadt Höxter am Sonntagvormittag im Rathaussaal für die Delegation aus der nordfranzösischen Partnerstadt Corbie: Bürgermeister Daniel Hartmann hier mit Corbies Vizebürgermeister Bruno Laloi (mit Schärpe). Die Gäste aus Corbie sind auch beim Festakt in Corvey am Nachmittag eingeladen. Foto: Michael Robrecht

Corbies Vizebürgermeister Bruno Laloi und auch der frühere langjährige Bürgermeister Alain Babaut sowie Abbé Jean-Marc Boissard führten die Gruppe aus der Somme-Stadt an. Jocelyne Lambert-Darley, die aus der Nähe von Corbie stammende und in Brenkhausen wohnende Vorsitzende des  Höxteraner Stadtpartnerschafts-Arbeitskreises des HVV, nutzten die Gelegenheit, bei der Multimedia-Präsentation im Westwerk Corvey, dem Präsidenten kurz über Corbie und die Beziehungen zu Höxter zu berichten.

Überraschung:  Plötzlich  nahm sich   Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Westwerk auch noch ein paar Minuten Extra-Zeit, um mit einigen Besuchern aus Corbie zu sprechen . Foto: Michael Robrecht
Die Abteikirche von Corbie: In Höxters Partnerstadt erinnert auch einiges an Höxter und Corvey. Es gibt sogar eine Rue Höxter-Corvey. Foto: Michael Robrecht

Am historischen Rathaus in Höxter hängen zwei Tafeln, die an die Städtepartnerschaft Höxter-Corbie erinnern. Foto: Michael Robrecht

   Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann hatte die französische Delegation am Sonntagmorgen im Historischen Rathaus offiziell empfangen. Die Städtepartnerschaft sei wie ein Geschenk, das man pflegen müsse, erklärte Jocelyne Lambert-Darley. Als Vorsitzende des Arbeitskreises Städtepartnerschaft habe sie die Franzosen durch Höxter und Corvey geführt, wo sie Gäste viele Baustellen für die Landesgartenschau 2023 sahen. Viele wollen 2023 kommen.

Bürgermeister Daniel Hartmann erinnerte daran, dass  die Städtepartnerschaft Höxter-Corbie zählt zu den frühesten deutsch-französischen Verbindungen nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Elyssee-Vertrag 1963 zähle. Dieses sei eine besondere Leistung und wichtig für das  „gemeinsamen Haus Europa“, so der Bürgermeister im Rathaus. 

 In 59 Jahren sei es gelungen, "die Menschen unserer Städte miteinander zu verbinden". Freundschaftenseien entstanden und alle hätten das Gefühl, zu einer großen Familie zu gehören", erklärte Hartmann.

Bürgermeister Daniel Hartmann und Jocelyne Lambert-Darley sprechen im Ratssaal zu den Gästen. Foto: Michael Robrecht

"Ohne Corbie in Nordfrankreich würde es das heutige Weltkulturerbe Corvey nicht geben“, meinte Jocelyne Lambert-Darley. Bürgermeister Hartmann dankte Jocelyne Lambert-Darley, die Motor der Partnerschaften zu Corbie und auch Sudbury sei.  2023 soll das 60-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft in Corbie gefeiert werden. Hartmann hat seinen Besuch in Corbie beim Empfang angekündigt und im Gegenzug die Freunde aus Frankreich  2023  zur Landesgartenschau nach Höxter eingeladen. Die Delegation aus Corbie hat durch den Vize-Bürgermeister von Corbie, Bruno Laloi, eine französische Färberpflanze aus dem Mittelalter an Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann im Rathaus  überreicht. 

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